Feuerwehr Bitburg

12.07.2017 - Unfall auf B51 bei Bitburg: Stundenlange Behinderungen

(Bitburg) Eine Autofahrerin wird schwer, ein LKW-Fahrer leicht verletzt. Die Bergungsarbeiten dauern bis in den Abend an.

Wegen der nassen Fahrbahn ist eine Autofahrerin am Mittwochmittag frontal gegen einen LKW geprallt und schwer verletzt worden. Sie war gegen 13.35 Uhr aus Richtung Rittersdorf unterwegs. Als sie an der Anschlussstelle Bitburg-Nord auf die B51 in Richtung Trier auffahren wollte, sei sie ins Schleudern geraten, sagt Manfred Heinen von der Polizei Bitburg. 
Sie rutschte auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen einen in Richtung Prüm fahrenden türkischen Sattelzug. Dadurch wurde sie zurückgeschleudert und touchierte einen in Richtung Trier fahrenden spanischen Sattelzug seitlich. Der türkische Sattelzug kam durch die Kollision nach links von der Fahrbahn ab und blieb auf dem Grünstreifen der Auffahrt stehen.

Die Feuerwehr konnte die Frau aus ihrem Wagen befreien. Sie wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, an ihrem Auto entstand Totalschaden. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. Der Fahrer des türkischen LKW wurde leicht verletzt, konnte das Krankenhaus aber schon wieder verlassen. Dem anderen LKW-Fahrer ist laut Polizei nichts passiert.

Die B51 und die Autobahnausfahrt der A60 von Prüm kommend nach Bitburg mussten zunächst voll gesperrt werden, bis die Feuerwehr die Fahrbahn geräumt hatte. „Da ging nichts mehr“, sagt Heinen am Nachmittag. Nach etwa einer Stunde konnte die Sperrung teilweise aufgehoben und der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. „So haben wir den Stau langsam auflösen können“, erklärt Heinen. Gegen 15.30 Uhr konnte die B51 zunächst wieder freigegeben werden. Durch die Bergungsarbeiten des türkischen Sattelzuges kam es aber bis in die Abendstunden immer wieder zu kurzfristigen Sperrungen. Die Auffahrt der B51 in Richtung Trier blieb bis zum Abend gesperrt.

Der Tank des türkischen Sattelzuges wurde bei dem Unfall beschädigt, laut Polizei flossen rund 100 Liter Diesel in den Straßengraben. Laut der Unteren Wasserbehörde ist aber kein Gewässer oder Wasserschutzgebiet davon betroffen. Die Feuerwehr habe den Restdiesel aus dem LKW abgepumpt, damit kein weiterer Kraftstoff in den Graben laufen konnte, erklärt der stellvertretende Wehrleiter in Bitburg, Jürgen Dunkel. Um die Absicherung und Reinigung der Unfallstelle kümmerte sich die Straßenmeisterei. 

Quelle: www.volksfreund.de