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Termine

Feuerwehr Bitburg

21.05.2018 - aktuelle Information:

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

in der aktuellen schwierigen Situation ist es uns als ihre Feuerwehr wichtig, dass keine falschen Fakten unsere ehrenamtliche Arbeit schlecht machen oder den Ruf der Feuerwehr schädigen.

Die Bevölkerung kann sich auf unsere Arbeit auch weiterhin verlassen!

Wir werden sie nicht im Stich lassen!

Das ist nicht unser Anliegen!

Aber warum heulen seit Ende 2016 in der Stadt wieder die Sirenen?

Einfach erklärt:
Vor 10 Jahren wurde aus Kostengründen der Bereitschaftsdienst bereits von 2 Personen pro Schicht auf 1 Person reduziert. Bis zum 01. Oktober 2016 war immer ein Mitglied der Feuerwehr rund um die Uhr als Gruppenführer, Maschinist und Fahrer des 1. Einsatzfahrzeuges in Bereitschaft. Laut Ihren Verträgen mit der Stadt Bitburg erhielten die Bereitschaftler für diesen Dienst ca. 1 Euro pro Stunde!

Da die Bereitschaftszeit als Arbeitszeit zu werten ist, wurde seitens der Bereitschaftler um eine Erhöhung gebeten. Von der Verwaltung wurde eine gerichtliche Klärung gewünscht. Die bestehenden Verträge mit den Beteiligten wurden zum 30. September 2016 einseitig durch die Stadt gekündigt, ohne mit den Feuerwehrmännern zu sprechen.

Infolge dessen war zum 01. Oktober 2016 die Bereitschaft der Feuerwehr durch die Stadt gekündigt.

Ohne Informationen seitens der Stadt, hat die Feuerwehr auf der öffentlichen Homepage der Stadt Bitburg per Zufall einen Beschluss des Stadtrates gefunden, in dem der Bereitschaftsdienst pro Stunde mit ca. 1,90 Euro  vergütet werden soll. Bis heute gab es kein schriftliches Angebot seitens der Stadt, dass diesen Stadtratsbeschluss hätte ausfüllen können. Der Bürgermeister teilte mündlich mit, das jeder der die Voraussetzungen erfülle den Dienst antreten könne. Es meldete sich niemand zu diesen Konditionen.

Die Wehrleitung hat sich mehrfach schriftlich, wie mündlich um den Weiterbestand der Bereitschaft eingesetzt. Leider jedoch ohne Erfolg.

Durch diesen Wegfall der Bereitschaftsdienste erhöht sich die Ausrückzeit aus verschiedenen Gründen.

Um die Sicherheit der Bürger/-innen trotzdem zu gewährleisten, wurde deshalb die Alarmierung in allen Bereichen erhöht, in denen eine akute Gefahr für Leib und Leben vermutet werden muss. Laut der bestehenden Alarm- und Ausrückeordnung der Stadt Bitburg ist die Sirenenalarmierung für diesen Fall vorgesehen.

Die jetzige Alarmierung ist die geringste Form, welche durch die Wehrleitung noch zu verantworten ist. Die Wehrleitung hat die rechtliche Verantwortung, dies geht hin bis zur privaten Haftung dieser Person.

Bei Änderungen entgegen der fachlichen Beurteilung der Wehrleitung müsste der Bürgermeister diese Verantwortung schriftlich übernehmen. Dies ist bis jetzt nicht geschehen.

Seitens der Äusserungen verschiedener Stadträte scheint die Feuerwehr die Sirenenalarmierung als Druckmittel zu nutzen, um die Öffentlichkeit über vorhandene Missstände zu informieren.

Dies stimmt nicht!

Wir stehen Ihnen Rede und Antwort, vernünftig, sachlich, argumentativ und belegen unseren Vortrag. Sprechen Sie uns an.

Feuerwehr Bitburg