07.04.2014 - 36-Jähriger bei Baumarbeiten von herabfallendem Ast tödlich getroffen

In Kyllburg (Eifelkreis Bitburg-Prüm) ist am Montagmittag ein Mann bei Baumschnittarbeiten ums Leben gekommen. Ein fallender Ast hatte den Arbeiter getroffen.

Dramatische Rettungs- und Bergungsaktion am Montagnachmittag in Kyllburg (Eifelkreis Bitburg-Prüm): Ein 36-jähriger Arbeiter wurde gegen 12.45 Uhr bei Baumfällarbeiten von einem vier Meter langen und ca. 30 cm dicken Ast getroffen. Der Arbeiter blieb danach in über 15 Metern Höhe bewusstlos im Baum hängen.


Die sofort alarmierten Rettungskräfte der Feuerwehren aus Kyllburg, Malberg und Bitburg sowie Rettungskräfte des THW Bitburg versuchten in dem unwegsamen Gelände zunächst mit ausziehbaren Leitern und Sicherungsleinen an den bewusstlosen Mann heran zu kommen. "Trotz aller Anstrengungen gelang es uns jedoch nicht, an den Verletzten zu erreichen", so Willi Schlöder, Wehrleiter von Kyllburg. "Wir haben daher umgehend über die Leitstelle in Trier den Höhenrettungstrupp der Berufsfeuerwehr Trier angefordert", so Willi Schlöder weiter. Ein Hubschrauber der Air Rescue Luxemburg brachte den Höhenrettungstrupp auf dem schnellsten Wege zur Einsatzstelle am Waldrand gegenüber dem Campingplatz in Kyllburg. Den Spezialisten gelang es dann zu dem bewusstlosen Arbeiter vorzudringen und ihn vorsichtig abzuseilen. Für den 36-jährigen Arbeiter kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der leitende Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Für die Rettungskräfte vor Ort ein dramatischer und erschütternde Feststellung, dass sie dem Mann nach dem über eine Stunde dauernden Einsatz nicht mehr helfen konnten.

"Wir hatten zwischenzeitlich sogar einen Rettungshubschrauber der Polizei in Hessen mit Seilwinde angefordert", so Jürgen Larisch, Kreisfeuerwehrinspektor des Eifelkreis Bitburg-Prüm. Der Hubschrauber aus Hessen kehrte jedoch wieder um, als klar war, dass der Höhenrettungstrupp der Berufsfeuerwehr Trier eintreffen würde. Neben den bereits genannten Einsatzkräften waren außerdem das DRK, der Org-Leiter des DRK und die Polizei aus Bitburg sowie die Notfallnachsorge vor Ort.

Quelle: www.volksfreund.de