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30.09.2013 - Wieder heulten die Sirenen in Bitburg

Bitburg. Sensibilisiert durch die beiden Großbrände in den vergangenen acht Tagen in Raum Bitburg spitzten am Samstagnachmittag die Bitburger Bürger aufmerksam die Ohren, als schon wieder Sirenengeheul die Stadt erfüllte. Mehrere PKW sollen in einer Tiefgarage in einem Gebäude in der „Alten Gerberei“ in der Nähe des Zentralen Busbahnhof (ZOB) in Bitburg in Brand geraten sein. Die Brandmeldeanlagen in dem Gebäude und der Tiefgarage schlugen Alarm und sorgten für Aufregung pur rund um den ZOB. Von Toten und Verletzten ist bereits die Rede, doch Polizeihauptkommissar Hans-Jürgen Riemann, Leiter der Polizeiinspektion Bitburg beruhigt, „das ist nur eine Übung heute...“.

Drei Löschzüge der Feuerwehr Bitburg-Stadt und zwei weitere Löschzüge der Feuerwehren Bitburg-Land rücken mit über hundert Kräften zur „Alten Gerberei“ und zur Kölner Straße an, um den vermeintlichen Brand zu löschen und in die Tiefgarage vorzudringen, in der sich nach ersten Meldungen mehrere „Verletzte“ und sogar „Tote“ befinden sollen. Das Zusammenspiel der Wehren und Sanitäter wird bei dieser Übung auf eine harte Probe gestellt. Denn neben dem Brand in der Tiefgarage, der unter Kontrolle gebracht werden muss, müssen Menschen aus der Mehrfamilien-Wohnanlage, in der sich unter anderem ein Sozialtherapeutisches Zentrum der AWO befindet, versorgt und in Sicherheit gebracht werden. Zwei Sondereinsatzgruppen sind alleine zur Betreuung der dreißig Bewohner im Einsatz. Das THW Bitburg unterstützt zusätzlich die Feuerwehr bei ihrem schwierigen Einsatz im Gebäude und der Menschenrettung. Nach gut zwei Stunden endet die Großübung gegen 17 Uhr am Nachmittag. Für Wehrführer Jürgen Dunkel und die Einsatzkräfte der Feuerwehren Bitburg- Stadt und Bitburg-Land geht damit eine harte Woche im Dienste der Freiwilligen Feuerwehr zu Ende.

Quelle: www.geidies-tv.de