Atemschutzstrecke

Voraussetzungen zum Besuch der Atemschutzstrecke - Feuerwache Bitburg

  • erfolgreich abgeschlosse Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • gültige G26-Untersuchung
  • zum Zeitpunkt der Übung / Leistungsprüfung gesund sein und sich einsatzfähig fühlen.
  • vollständig vorhandene persönliche Schutzausrüstung gemäß dem Standard der entsprechenden Gemeinde.

Einsatzkräfte, die diese Anforderungen nicht erfüllen, dürfen nicht an der Leistungsprüfung teilnehmen!

Hinweis:
Einsatzkräfte mit Bart oder Koteletten im Bereich der Dichtlinie von Atemanschlüssen sind für das Tragen von Atemschutzgeräten ungeeignet. Ebenso sind Einsatzkräfte für das Tragen von Atemschutzgeräten ungeeignet, bei denen aufgrund von Kopfform, tiefen Narben oder dergleichen kein ausreichender Maskendichtsitz erreicht werden kann oder wenn Körperschmuck den Dichtsitz, die sichere Funktion des Atemanschlusses gefährdet oder beim An- bzw. Ablegen des Atemanschlusses zu Verletzungen führen können (zum Beispiel Ohrschmuck).

 

Atemschutzgeräteträger müssen jährlich mindestens
- eine Belastungsübung in einer Atemschutzübungsanlage und
- eine Einsatzübung innerhalb einer taktischen Einheit unter Atemschutz durchführen.

Auszug - Anlage 4 - FwDV7

2.1.2.2 Belastungsübung
Die Belastungsübung ist in einer nach DIN 14 093 gestalteten Atemschutz-Übungsanlage oder mindestens in einer für eine Belastungsübung geeigneten, gleichwertigen Anlage durchzuführen. Bei der Belastungsübung ist mit dem Atemluftvorrat von 1600 Litern eine Gesamtarbeit von 80 kJ, ab dem 50. Lebensjahr von 60 kJ, zu erbringen.
 
Beispiel für einen Übungsablauf:
  • Begehen der Orientierungsstrecke im Übungsraum (Streckenlänge so wählen, dass 15 kJ erbracht werden)
  • Verrichten von 25 kJ Arbeit an mindestens zwei verschiedenen Arbeitsmessgeräten im Konditionsraum (zum Beispiel Endlosleiter, Laufband, Fahrradergometer)
  • Begehen der verdunkelten Orientierungsstrecke im Übungsraum (Streckenlänge so wählen, dass 15 kJ erbracht werden)
  • Verrichten von 25 kJ Arbeit an mindestens zwei verschiedenen Arbeitsmessgeräten im Konditionsraum (zum Beispiel Endlosleiter, Laufband, Fahrradergometer)