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Termine

Feuerwehr Bitburg

31.07.2018 - Verheerendes Feuer in Rommersheim-Ellwerath bei Prüm

Rommersheim-Ellwerath. Ein ehemaliges landwirtschaftliches Anwesen in Rommersheim-Ellwerath bei Prüm ist am Dienstagabend gegen 18 Uhr in Brand geraten. Eine fünfköpfige Familie konnte sich unverletzt in Sicherheit bringen. 130 Einsatzkräfte kämpften bis tief in die Nacht gegen die Flammen.

Großbrand an einem heißen Sommerabend in Ellwerath: Am Ende wird daraus für Feuerwehren, DRK, Polizei und THW Bitburg ein Einsatz über mehr als acht Stunden. Um 2.30 Uhr erst können die 130 Retter den Unglücksort verlassen – ein ehemals landwirtschaftliches Anwesen am Ortsrand des kleinen Dorfs hoch über Niederprüm.

Die Gebäude – ein Wohnhaus, eine Scheune, ein Stallanbau – gehören einer Familie, die dort mit drei ihrer sieben Kinder lebt. Und die seit vielen Jahren in den Orten der Umgebung den Volksfreund austrägt. Die Katastrophe wird gegen 18 Uhr am Dienstag bemerkt – als bereits Flammen aus dem Scheunendach hinauflodern. „Zahlreiche Anrufe“, sagt Manfred Schuler von der Freiwilligen Feuerwehr Prüm, seien kurz nach 18 Uhr bei Wehr und Polizei eingegangen, um den Brand zu melden. Sie rücken aus – und sehen „schon beim Eintreffen aus Richtung Niederprüm die große Rauchsäule aufsteigen“.

Die Scheune steht im Vollbrand: „Die Flammen schlugen aus dem Dach und griffen dann auf den Dachstuhl des Wohnhauses über“, sagt der Sprecher der Prümer Wehr. Und sie fressen sich schnell weiter: Auch das Haus fällt ihnen großenteils zum Opfer. Der Stallanbau gerät ebenfalls in Brand. Und gegen 19.30 Uhr stürzt die brennende Scheune zusammen.

Die Familie kann sich nach draußen retten, alle bleiben unverletzt. Allerdings erleidet ein Feuerwehrmann infolge der Hitze und vermutlich wegen Dehydrierung einen Zusammenbruch. Das Gleiche passiert einer Angehörigen der Bewohner, die zum Brandort geeilt war. Beide, sagt Oswald Benzel vom DRK, habe man behandelt und betreut, inzwischen gehe es ihnen wieder besser.

Wegen der schwierigen Wasserversorgung – zudem herrscht zu wenig Druck auf den Leitungen – helfen die Landwirte aus der Umgebung, mit großen Fässern bringen sie immer wieder Wasser herbei. Die Arla-Molkerei aus dem nahen Pronsfeld schickt zwei ihrer großen Tankzüge zur Einsatzstelle.

Aus der gesamten Eifel treffen immer mehr Wehren ein. Am Ende sind es 15: Rommersheim, Prüm, Niederprüm, Bitburg, Gerolstein, Jünkerath, Kyllburg, Bleialf, Schönecken, Wallersheim, Fleringen, Watzerath, Waxweiler, Giesdorf – und die Kameraden aus Auw, die während der Löscharbeiten die Prümer Wache besetzen.

Bald steht fest: Die Wehrleute können die stark gefährdeten Nachbarhäuser in der Straße gegen das Feuer abschirmen. Auch das ist keine leichte Aufgabe: Denn der Wind droht immer wieder die Flammen hinüberzuwehen, eine Baumgruppe zwischen den Häusern haben sie bereits erreicht.

Entwarnung also an einer Stelle, der Einsatz aber geht noch lange weiter. Was auch daran liegt, dass die Wehrleute wegen der verbauten Zufahrt die Drehleiter nicht in Stellung bringen können. Zwar schicken sie immer wieder Löschschaum in die brennenden Gebäude, das hilft, und dennoch: „Das Feuer ist noch nicht unter Kontrolle“, sagt Walter Faasen, der stellvertretende Wehrleiter der Verbandsgemeinde (VG) Prüm. Da ist es 20.30 Uhr, und vor den Einsatzkräften liegen noch sechs weitere, anstrengende Stunden.

Am Morgen danach steht fest: Das Feuer hat kaum etwas übrig gelassen. „Es ist alles kaputt“, sagt der 54-jährige Besitzer zum TV. „Die Nebengebäude sind so gut wie abgebrannt, im Haupthaus ist der Dachstuhl abgebrannt, die zweite Etage ausgebrannt. Alle, die davon Ahnung haben, sagen: Da wird wohl der Bagger kommen und alles plattmachen.“

Das einzig Positive: „Wir sind mit dem Leben davongekommen, das ist das Wichtigste“, sagt der Familienvater. Und dankt den Einsatzkräften und den Bürgern von Ellwerath: „Das Dorf hat sowas von zusammengehalten – das war wirklich gut. Jeder hat uns seine Hilfe angeboten.“

Die Brandursache bleibt unklar, die Kriminalinspektion Wittlich hat die Ermittlungen übernommen. Die kriminaltechnische Untersuchung, sagt Sprecherin Susanne Simonis, könne erst am Donnerstag vorgenommen werden, da zunächst noch nicht alle Gebäudeteile betretbar waren. Der Sachschaden ist immens, die Polizei rechnet ersten Schätzungen zufolge mit mehr als 100 000 Euro.

Quelle: www.volksfreund.de

29.07.2018 - Suche nach vermisstem 19-jährigen Schwimmer in Trier geht heute weiter

Trier. Nach dem möglicherweise tödlichen Badeunfall vom Sonntag in Trier setzen die Rettungskräfte die Suche nach dem vermissten 19-jährigen Trierer am heutigen Montag fort. Der junge Mann hatte laut Stadtverwaltung versucht, die Mosel in Höhe des St.-Barbara-Ufers zu durchschwimmen, und war untergegangen.

Am Sonntagabend um 17.36 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wasserrettungseinsatz unmittelbar gegenüber der Hauptwache der Berufsfeuerwehr auf die Mosel alarmiert. Michael Schmitz, Pressesprecher der Stadt Trier: „Zwei junge Männer aus dem Stadtgebiet wollten die Mosel von der Stadtseite auf die Westseite der Mosel durchschwimmen. Ziel war der Anleger des Ruderclubs in Trier-West. Nach etwa nach zwei Dritteln der Strecke verschwand plötzlich einer der beiden Männer und tauchte nicht mehr auf.“

Umgehend begannen die Suchmaßnahmen mit dem Rettungsboot St. Barbara der Berufsfeuerwehr auf der Mosel. Weitere Kräfte von Feuerwehr und Polizei durchkämmten die Uferbereiche von Römerbrücke bis Moselauen auf beiden Seiten. Im weiteren Verlauf wurde das größere Rettungsboot St. Petrus, das in der Wache II in Trier-Ehrang positioniert ist, fertig gemacht und zu Wasser gelassen. Zeitgleich trafen immer mehr Taucher der Wasserrettungseinheit der Berufsfeuerwehr ein. Während die Taucher auf der Mosel den Vermissten suchten, war der Rettungshubschrauber Christoph 10, der zufällig einen Einsatz in Trier beendet hatte, zur Mithilfe alarmiert worden. „Eine Wärmebildkamera kam jedoch nicht zu Einsatz, da die Mosel eine zu hohe Temperatur hat. Es würde nichts bringen“, so Schmitz. Der Hubschrauber kreiste etwa zwei Stunden über der Mosel, bevor er abbrechen musste zum Tanken. Sofort rückte der Rettungshubschrauber der Air Rescue aus Luxemburg an und unterstütze die Suche bis zum Einbruch der Dunkelheit.

Am späten Abend trafen weitere Taucher des Zivilschutzes aus Luxemburg und der Feuerwehr Bitburg ein. Insgesamt waren neun Taucher auf der Mosel im Einsatz. Systematisch wurden die Mosel und der Grund abgesucht.

Derzeit liegt der Flusspegel in Trier bei 2,17 Meter. Somit führt die Mosel durch die lange Trockenheit und die heißen Temperaturen leichtes Niedrigwasser. Das lockt die Menschen an Seen, Weiher und Flüsse. „Das Schwimmen in der Mosel ist generell nicht verboten, dennoch rate ich dazu ab“, sagt Schmitz. Behörden warnen immer wieder vor unberechenbaren Strömungen und der Sogwirkung von passierenden Schiffen. Im aktuellen Fall war wohl eine kleine Gruppe an die Mosel gekommen, um den heißen Sommertag dort zu verbringen. Dann nahm das Drama seinen Lauf. Notfallseelsorger aus der Stadt betreuten die Angehörigen vor Ort, darunter ein Kleinkind, das mit an der Mosel war.

Gegen 21 Uhr kam ein drittes Boot des Technischen Hilfswerks zur Unglückstelle und suchte die Mosel flussabwärts mit einem Sonargerät ab. Nach zwei Stunden stellte die Bootsbesatzung die Suche wegen der Dunkelheit ein. Die Taucher waren bis in die Nacht im Einsatz, um den vermissten 19-Jährigen zu finden.

Die Wasserschutzpolizei und die Polizei der Stadt sperrten die Uferbereiche weiträumig ab. Bis zum späten Abend kamen immer mehr Menschen, hofften und bangten, dass die Einsatzkräfte den jungen Mann finden würden. Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Bürgermeisterin Elvira Garbes fortlaufend über den Stand der Dinge informiert. Die Suche wurde gegen 23.30 Uhr ergebnislos abgebrochen, der Mann wurde nicht gefunden.

Im Einsatz waren etwa 60 Kräfte der Berufsfeuerwehr Trier Wache 1 und 2 sowie der Führungsdienst. Insgesamt beteiligten sich über ein Dutzend Taucher der Berufsfeuerwehr Trier, des Zivilschutzes aus Luxemburg und der Feuerwehr Bitburg. Außerdem im Einsatz: das THW Trier und die Malteser Trier, Rettungswagen der Berufsfeuerwehr, der Malteser Welschbillig und des DRK Konz, die Schnelle Einsatzgruppe, der Notarzt Trier sowie die Hubschrauber Christoph 10 und Air Rescue Luxemburg, zudem die Polizei und Wasserschutzpolizei Trier. Die Hauptwache der Feuerwehr wurde während des Einsatzes durch den Löschzug Olewig besetzt.

Die Suche nach dem Vermissten wird am heutigen Montag fortgesetzt.

Quelle: www.volksfreund.de

07.07.2018 - Autofahrer bei Verkehrsunfall in Bitburg verletzt

Bitburg. Der Fahrer eines SUV hat nach Polizeiangaben am Samstagmorgen beim Auffahren auf die Saarstraße in Bitburg ein anderes Fahrzeug übersehen.

Der SUV rammte den Kleinwagen, der daraufhin umkippte und auf der Seite liegen blieb. Ein Insasse in dem umgekippten Fahrzeug zog sich hierbei leichte Verletzungen zu und musste vor Ort durch das DRK versorgt werden. Die Feuerwehr Bitburg war ebenso zur Unfallstelle alarmiert worden, da zunächst von einer eingeklemmten Person die Rede war. Sie sorgte im weiteren Verlauf für die Absicherung der Unfallstelle. An beiden Autos entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe.

Quelle: www.volksfreund.de

16.07.2018 - Feuerwehreinsatz auf dem Flugplatz Bitburg wegen brennendem Müll

Bitburg. Immer wieder haben in der Vergangenheit auf dem Flugplatz Bitburg Brände gewütet. Oft waren Recyclingbetriebe betroffen. So auch am späten Montagnachmittag. Diesmal der ehemalige BRG Umweltpark, der 2014 von der Seos Gruppe übernommen wurde und seit 2017 offiziell Seos Recycling GmbH heißt.

Die Feuerwehren hatten den Brandherd schnell unter Kontrolle. Einen größeren Sachschaden gab es nach Angaben der Polizei Bitburg nicht. „Die Rauchentwicklung konnte man von Bitburg aus sehen“, sagt Einsatzleiter Peter Schier. Ein Berg mit Schreddergut habe Feuer gefangen. Die Arbeiter hätten den Brand sofort bemerkt, die Feuerwehr alarmiert und den brennenden Teil des Haufens vom Rest separiert. Unklar ist bislang, wie es zu dem Feuer kam. Kreisfeuerwehrinspekteur Jürgen Larisch kann eine Selbstentzündung des Materials bei den heißen Temperaturen nicht ausschließen. Verletzt wurde niemand. Dank des schnellen Handelns der Mitarbeiter sei ein größerer Brand verhindert worden.

Rund 60 000 Tonnen Abfall werden Jahr für Jahr auf dem Gelände entsorgt. Schon häufiger hatte sich Müll, vor allem im Sommer bei starker Hitze, entzündet. Zuletzt hat es 2010 bei der BRG und später 2011 bei Remondis gebrannt. Bei der BRG war es damals der siebte Brand in zehn Jahren. Die Brandursache konnte nicht aufgeklärt werden, obgleich die Kripo wochenlang ermittelt hat (der TV berichtete). Nach diesem vorerst letzten verheerenden Brand, bei dem auch die Sortieranlage weitestgehend zerstört wurde und es damit einen hohen Sachschaden gab, hat das Unternehmen in zusätzliche Sicherungstechnik investiert – weit über die rechtlichen Vorschriften hinaus. So wird unter anderem mit Wärmedetektoren die Temperatur in den Abfallbergen kontrolliert.

Quelle: www.volksfreund.de

Foto: Symbolbild

30.06.2018 - Auto prallt in Bitburg-Mötsch gegen Mauer - Fahrerin schwer verletzt

Bitburg-Mötsch. Gesundheitliche Probleme der Fahrerin eines Nissan Micra haben nach Polizeiangaben am Samstagnachmittag gegen 13.30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall in einem Wohngebiet in Bitburg-Mötsch geführt.

Die Fahrerin des Nissan war nach links von der Fahrbahn abgekommen und neben der Einfahrt einer Garage gegen eine Mauer geprallt. Das Auto neigte sich nach dem Aufprall zur Seite und drohte weiter in dem Grundstücksbereich abzustürzen. Zur Absicherung des Unfallfahrzeugs wurde daher die Feuerwehr Bitburg alarmiert. Nach dem Eintreffen der Kräfte und Absicherung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass die verletzte Frau nicht ohne Weiteres aus dem Fahrzeug gerettet werden konnte. Aus diesem Grunde trennte die Feuerwehr das Dach des beschädigten Autos ab. Erst danach konnte die schwer verletzte Frau, ohne weitere Verletzungen zu erleiden, aus dem Wagen befreit und dem DRK und Notarzt übergeben werden. Am Auto entstand Totalschaden, an Mauer und Garage ein Sachschaden noch unbekannter Höhe. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr ein Notarzt und das DRK sowie die Polizei Bitburg.
Quelle: www.volksfreund.de