Feuerwehr Bitburg

16.09.2017 - Flammen wüten mitten in Neidenbach

(Neidenbach) 100 Feuerwehrleute bekämpfen zwei Stunden Großbrand in dicht bebauter Ortsmitte. Es entsteht großer Sachschaden.

Großeinsatz in Neidenbach: Mehr als 100 Feuerwehrkräfte aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm haben am Samstagnachmittag einen Hausbrand in der Ortsmitte von Neidenbach bekämpft. Verletzt wurde niemand. Die Einsatzkräfte hatten dank ihres raschen und beherzten Einsatzes nach rund zwei Stunden den Brand in der dicht bebauten Ortsmitte unter Kontrolle, ein Übergreifen der Flamen auf zwei weitere Gebäude aber hatten sie nicht verhindern können. Laut Polizei entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro.

Diesen Samstagnachmittag im September werden weder die Bewohner des knapp 900-Seelen-Dorfs Neidenbach noch die mehr als 100 Einsatzkräfte von 16 Wehren unter Leitung von Einsatzleiter Willi Schlöder so schnell vergessen. Gegen 13 Uhr bemerkte ein Passant, dass in dem Anwesen in der Burgstraße offenbar eine Landmaschine in einer an das Gebäude angrenzenden Scheune in Brand geraten war. Der Passant klingelte und informierte die Bewohner, die sich sofort aus dem Haus retteten. Als die ersten Einsatzkräfte kurz nach 13 Uhr eintrafen, hatten sich die Flammen bereits bis zum Dachstuhl durchgefressen. Einsatzleiter Schlöder alarmierte umgehend weitere Wehren nach Neidenbach, darunter Trupps mit Drehleiter und eines Tankfahrzeugs der Feuerwehr Bitburg.

Dennoch war der Brand so schnell nicht unter Kontrolle zu bringen, da das Anwesen verbaut ist und die Trupps von hinten schlecht an das Gebäude herankamen. Zudem bestand die Gefahr, dass sich das Feuer über den Dachstuhl auf weitere Gebäude ausbreitet. Insbesondere eine angrenzende Gaststätte war in Gefahr.

"Wir müssen alles tun, um ein Übergreifen auf die Gaststätte zu verhindern", gab Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Jürgen Larisch die wichtigste Devise des Einsatzes vor. Nach und nach wurden immer mehr Feuerwehren nach Neidenbach alarmiert. Unter anderem rückte die Feuerwehr Prüm mit einer weiteren Drehleiter an, um von der Seite der Gaststätte aus den Dachstuhlbrand zu bekämpfen. Die Wehrleute waren pausenlos an mehreren Stellen gleichzeitig im Einsatz. Zusätzlichen Druck bereiteten dem Kreisfeuerwehrinspekteur dann noch zwei weitere Einsätze, die sich parallel ereigneten und dringend in Neidenbach benötigte Kräfte banden: In Steinborn war es ebenfalls zu einem Brand gekommen, und auf der B 50 ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, der auch dort die Feuerwehr auf den Plan rief.

Nach knapp zwei Stunden anstrengenden Löscharbeiten war dann aber klar, dass ein angrenzendes Wohngebäude und auch die Gaststätte von dem Dachstuhlbrand erfasst worden waren. "Die Temperatur im Bereich des Saales der Gaststätte liegt inzwischen bei etwa 100 Grad Celsius, und es ist ein Knistern wahrzunehmen", sagte der KFI. Umgehend konzentrierten sich die Rettungskräfte auf diesen Abschnitt. Letztlich gelang es ihnen, den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein weiteres Übergreifen zu verhindern. Neben den Wehren waren der Rettungsdienst, die Polizei Bitburg und Beamte der Kriminalinspektion Wittlich im Einsatz, die nach der exakten Brandursache forschten.

Quelle: www.volksfreund.de

08.09.2017 - Großeinsatz mit glimpflichem Ausgang

(Bitburg) Etwa 50 Feuerwehrleute sind am Freitagabend bei einem Brand im Bitburger Rewe-Center im Einsatz.

Sirenen heulen am Freitagabend in Bitburg. Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge rasen zum Rewe-Center in der Saarstraße (ehemals Toom). Dort ist der Elektrokasten einer Kühltheke in Brand geraten. Wehrleiter Manfred Burbach und seine Kollegen finden einen geräumten Einsatzort vor: Mitarbeiter des Marktes haben sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr um die Evakuierung von Kunden und Kollegen gekümmert. Die Feuerwehr bringt die Flammen rasch unter Kontrolle und verhindert eine weitere Ausdehnung des Brandes. Allerdings ist der Markt stark verraucht. Bis gegen 22 Uhr saugen Manfred Burbach und seine Kollegen den Rauch komplett aus dem Verkaufsraum ab. Im Einsatz sind 47 Feuerwehrkräfte und mehrere Rettungswagen des DRK, ein Notarzt und die Polizei Bitburg. Vier Menschen werden laut Feuerwehr mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Derzeit wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Schäden zu beseitigen. Der Markt hat am Montag geschlossen, der Getränkemarkt hat allerdings bis 18 Uhr geöffnet. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Vonseiten der Polizei gibt es derzeit keine Mitteilungen über den Vorfall.

Quelle: www.volksfreund.de

18.08.2017 - Feuer in einem Baumarkt, Angestellte und Feuerwehr verhindern Inferno

Bitburg. In der Johannes-Kepler-Straße in Bitburg kam es am Freitagmittag zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr.

In einem Baustoffmarkt kam es in einer Lagerhalle zu einem Feuer. Kunststoff Bauteile gerieten aus bislang ungeklärten Gründen in Brand.

Zwei Mitarbeiter erkannten die Gefahr rechtzeitig und schlossen die Brandschutztüren. Ebenfalls versuchten sie mit Feuerlöscher den Brand zu löschen. Dabei zogen sie sich Verletzungen zu und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Inferno in der Lagerhalle verhindert werden. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Da man nicht wusste ob Chemikalien sich entzündeten, wurden vorsorglich zwei Wohnhäuser evakuiert.

In der Umgebung kam es zu Straßensperrungen. Es entstand hoher Sachschaden.

Im Einsatz waren drei Löschzüge der Stadt Bitburg, zudem das DRK mit Führung und die Polizei.

 

Quelle: www.blaulicht-trier.de


18.08.2017 - Auffahrunfall auf der B51 bei Bitburg

(Bitburg) Am späten Nachmittag fuhr ein Autofahrer auf der B51 an der Abfahrt Bitburg auf seinen Vordermann auf. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Nach bisherigen Angaben fuhren drei Wagen hintereinander. Als der Vorderste bremste, kam der dritte in der Reihe nicht mehr rechtzeitig zum Stehen. Er fuhr auf seinen Vordermann auf.

Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt, sie wird derzeit im Krankenhaus behandelt. Im Einsatz waren die Feuerwehr Bitburg Stadtmitte, das DRK Bitburg, die Polizei und die Straßenmeisterei.

 

Quelle: www.volksfreund.de

17.08.2017 - Leckt da eine Gasleitung? - Stadt Bitburg schlägt Alarm

(Bitburg) Mehr als 30 Feuerwehrleute aus ganz Bitburg sind am Donnerstagmittag Richtung Krankenhaus ausgerückt. Schuld daran waren ein Kurzschluss und eine sogenannte Erdrakete.

Das Heulen der Sirenen frisst alle anderen Geräusche. Mit blinkendem Blaulicht brettern Feuerwehrautos durch die Stadt. Sie kommen aus dem Zentrum, aus Matzen, Erdorf, Stahl, Masholder, Mötsch und Irsch. Einen Vollalarm nennt Wehrführer Manfred Burbach das. Ziel der Einsatzkräfte: die Straße „Im Plattenpesch“ direkt gegenüber dem Krankenhaus. 
 
Als die Feuerwehrleute dort ankommen, lodern Flammen aus dem Boden. Und dann ist da noch dieses Zischen. Und ein Zischen, das weiß man bei der Löschtruppe, bedeutet selten etwas Gutes. In diesem Fall könnte es auf eine leckende Gasleitung hindeuten.

Doch bevor die Rettungskräfte das prüfen können, müssen sie erst mal den Brand löschen. Das Feuer kommt aus einer brennenden Stromleitung. Offenbar wurde das Kabel bei Bauarbeiten beschädigt. Mit 30 Einsatzkräften ist der Brand schnell gelöscht, aber das Zischen macht der Feuerwehr Sorgen. Denn bei austretendem Gas besteht Explosionsgefahr.

Bevor sie in der Grube nachsehen können, müssen sie warten, bis Strom und Gas abgestellt sind. Damit in der Zwischenzeit niemandem etwas passiert, entscheiden sie, die potenzielle Gefahrenzone zu evakuieren.

Im Plattenpesch herrscht Ausnahmezustand. Inzwischen ist auch der Rettungsdienst da. Feuerwehrleute rufen Kommandos in Funkgeräte, fordern Verstärkung an. Polizisten laufen von Tür zu Tür. Sie klingeln, bitten die Bewohner, ihre Häuser zu verlassen. Die beiden Zufahrten zur Straße werden gesperrt, Passanten weggeschickt.

Und Passanten gibt es eine ganze Menge – vor allem Schüler. Vor wenigen Minuten wurde in der Otto-Hahn-Realschule und im St.-Willibrord-Gymnasium der Gong geschlagen. Die Schüler laufen nach Hause. Viele kommen gegen 13 Uhr am Plattenpesch vorbei. „Es ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt“, sagt ein Feuerwehrmann im Vorbeigehen.

Einige Minuten später ist der Ausnahmezustand vorbei. Nicht mal eine Stunde hat er angehalten. Wie sich herausstellt, ist die Gasleitung intakt. Alle dürfen zurück in ihre Häuser. Feuerwehr, Polizei, THW und Rettungsdienst treten um 13.35 Uhr den Rückzug an. 

Bernhard Zender erklärt, wie es zu der Aufregung kam. Er ist der Besitzer der Firma, die am Donnerstagmittag im Plattenpesch arbeitete: „Meine Mitarbeiter wollten einen Gasanschluss zum Haus legen.“ Dazu hätten sie mit einer Erdrakete unter Rohren hindurch in den Boden gemusst (siehe Info). Und genau da habe leider eine Stromleitung gelegen. „Dann hat es geknallt und fing an, zu brennen“, sagt er. Vermutlich durch einen Kurzschluss.
 
Er habe sofort, als seine Mitarbeiter ihn informierten, bei RWE angerufen, erzählt er. „Die haben dann die Leitung abgeschaltet.“ Seine Mitarbeiter müssten diese jetzt freilegen, damit die Leute vom RWE sie reparieren könnten. Für das Zischen, das die Aufregung ausgelöst hatte, hat Zender eine simple Erklärung: „Das war wahrscheinlich einfach die Druckluft von der Erdrakete."
 
Quelle: www.volksfreund.de