Feuerwehr Bitburg

03.05.2017 - Feuerwehr in Bitburg: Nachts bleibt die Wache leer

(Bitburg) Bitburg schafft die Rufbereitschaft seiner Feuerwehr ab und verwehrt damit drei Spezialisten die bessere Bezahlung, die sie gefordert hatten. Doch an anderer Stelle wird es nun teurer.

"Manchmal ist Schweigen besser", sagt ein Ratsmitglied, als Tagesordnungspunkt vier an der Reihe ist. Andere Mitglieder stimmen dem murmelnd zu, um ebenfalls zum Ausdruck zu bringen, dass bereits alles gesagt sei. Doch offensichtlich ist es das nicht.

"Ich bin einfach unzufrieden mit der Situation, und das auf beiden Seiten", sagt Stephan Garçon (SPD). "Der Wegfall der Rufbereitschaft ist ein Rückschritt", fügt er hinzu. Und schon ist die Diskussion im Gange. Die Rufbereitschaft, über deren Abschaffung in der Sitzung des Stadtrats abgestimmt werden soll, ist die der Freiwilligen Feuerwehr Bitburg.

Jahrzehntelang hat die Stadt einen Rufbereitschaftsdienst unterhalten. Damit war gewährleistet, dass rund um die Uhr mindestens ein hochqualifiziertes Mitglied der Feuerwehr in der Wache in der Mötscher Straße anwesend ist. Weil aber die drei davon betroffenen Feuerwehrmänner mit der Honorierung dieser Leistung nicht einverstanden waren und man sich mit der Stadt auch nicht auf eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung einigen konnte (siehe Info), hat die Feuerwehr die Rufbereitschaft im Oktober 2016 eingestellt.

Seitdem besteht sie nur noch auf dem Papier. Und auch damit soll nun Schluss sein. 11.328 Euro hat die Rufbereitschaft die Stadt laut Satzung jährlich gekostet. Dieses Geld will die Stadt nun sparen. Was aber nicht heißt, dass es für die Stadt unterm Strich günstiger wird. "Die drei Männer, die die Rufbereitschaft gemacht haben, sind Spezialisten, die alles bedienen können", sagt Garçon, selbst Mitglied der Feuerwehr. Diese Spezialisten würden nun fehlen, weshalb die Stadt jetzt rechtlich verpflichtet sei, mehr Männer und Frauen entsprechend auszubilden. "Allein die Drehleiter-Ausbildung kostet 16.000 Euro", sagt Garçon: "Von daher werden wir nicht viel sparen."

Michael Ludwig (CDU) sieht das etwas anders. "Wenn wir nachher mehr Leute haben, die diese Geräte bedienen können, dann können diese auch flexibler eingesetzt werden", sagt Ludwig, der darüber hinaus wenig Verständnis äußert für den von Peter Berger (Die Grünen) geäußerten Vorwurf, der Bürgermeister habe "zu wenig getan, um die Wogen zu glätten".

Und nicht nur das: Berger hat ein Problem damit, dass die Zuständigkeit beim Rat liegt. "Ich finde es nicht gut, wenn das Verhältnis vom Rat geregelt wird", sagt er. "Es ist wichtig, dass wir die Wehrleitung mit dieser Situation nicht allein lassen", meint hingegen Hermann Josef Fuchs (FBL). "Wir haben die Verantwortung und die müssen wir auch tragen", fügt Fuchs hinzu. Dem schließt sich auch Marieluise Niewodniczanska (FDP) an. "Das Verhältnis zwischen Stadt und Feuerwehr war immer hervorragend", sagt sie. Und dass es jetzt Streit gegeben habe, liege sicher nicht an der Stadt. Für Niewodniczanska jedenfalls ist der Beschluss zur Auflösung der Rufbereitschaft "längst überfällig". Es habe viele Gespräche mit allen Beteiligten gegeben, wehrt sich Joachim Kandels (CDU), Bürgermeister und damit auch Chef der Freiwilligen Feuerwehr Bitburg, gegen den Vorwurf Bergers.

Zudem betont der Bürgermeister mehrfach, dass man sich mit zwei der drei Feuerwehrmänner habe einigen können und dass derzeit lediglich noch ein einziges Verfahren am Laufen sei. "Außerdem haben wir inzwischen sämtliche Feuerwehrkameraden mit Rufmeldern ausgestattet, sodass bei einem Einsatz auch alle alarmiert werden", sagt Kandels. Genau wie Winfried Pütz (Liste Streit) weist er zudem darauf hin, dass der Rufbereitschaftsdienst eine freiwillige Leistung sei, den es in den meisten anderen Städten ähnlicher Größenordnung auch nicht gebe. Letzteres gilt dann ab sofort auch für Bitburg. Mit zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen beschließt der Rat schließlich die Aufhebung der Rufbereitschaft.

Meinung
Schade, dass der Streit zwischen Stadt und Feuerwehr so endet. Weil Fingerspitzengefühl und Kompromissbereitschaft fehlen, verliert Bitburg die Rufbereitschaft. Beide Positionen sind zu verstehen: die Wehrleute, die mehr Geld für den Bereitschaftsdienst wollten, wie auch die Stadt mit dem Bürgermeister an der Spitze, die sich nicht öffentlich erpressen lassen kann. Es war eine Machtprobe, bei der keiner gewinnen, sondern alle nur verlieren konnten. Genau das ist jetzt passiert. Dass Bitburg dabei Geld spart, ist kein Trost. Das hätte man auch erreichen können, ohne so viel Porzellan zu zerschlagen.

Extra - Keine Einigung erzielt
Drei Feuerwehrleute hatten die Stadt vergangenes Jahr verklagt, da ihrer Meinung nach die Rufbereitschaft zwischen 16.30 und 7.30 Uhr kein Ehrenamt, sondern vielmehr eine reguläre berufliche Beschäftigung ist. Deshalb forderten die drei Männer von der Stadt eine ihrer Auffassung nach angemessenere Honorierung. Diese jedoch würde die Stadt laut Verwaltung jährlich statt bislang 11 328 Euro inklusive aller Lohnnebenkosten rund 75 000 Euro kosten. Der Stadtrat hatte deshalb die Forderung der Wehrleute, die eine Honorierung von 900 Euro im Monat als angemessen erachteten, abgelehnt. Die Stadt wäre bereit gewesen, 86 Euro mehr für den Bereitschaftsdienst zu zahlen: 236 statt 150 Euro monatlich. Zwar hat das Arbeitsgericht dem entsprechenden Feuerwehrmann Recht gegeben. Durch die Auflösung der Rufbereitschaft jedoch erübrigt sich die Frage, ob es eine ehrenamtliche oder berufliche Leistung ist. Nach dem Landesgesetz gibt es keine Verpflichtung, eine Rufbereitschaft sicherzustellen. Wer tagsüber oder nachts den Notruf 112 wählt, wird mit der Einsatzzentrale in Trier verbunden. Von dort werden die Mitglieder der Bitburger Feuerwehr alarmiert, sodass die Feuerwehr auch nach wie vor nachts ausrückt.

01.04.2017 - Zwei Verletzte nach Wohnungsbrand in Bitburg-Matzen

(Bitburg) Am Samstagvormittag ist es in Bitburg-Matzen zu einem Wohnungsbrand gekommen, bei dem zwei Personen verletzt worden sind. Durch ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr konnte ein größerer Sachschaden verhindert werden.

Zu einem Wohnungsbrand wurden am Samstagvormittag die Feuerwehren aus Bitburg-Matzen und Bitburg-Stadtmitte alarmiert. Im ersten Geschoss eines Anwesens in der Donatusstraße in Matzen war eine Matratze aus bisher noch ungeklärter Ursache in Brand geraten.

Die rund 30 Wehrkräfte konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und so ein Übergreifen auf weitere Teile des Gebäudes und einen noch höheren Schaden verhindern.

Zwei Menschen wurden bei dem Brand verletzt und mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung behandelt werden. Die genaue Brandursache sowie die Schadenshöhe sind bislang unklar. Die Polizei hat in diesem Zusammenhang die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren neben den Einsatzkräften der Feuerwehr das DRK Bitburg und die Polizei Bitburg.

Quelle: www.volksfreund.de

14.03.2017 - Einfamilienhaus in Schleid nach Brand unbewohnbar - Hoher Sachschaden

(Schleid) In Schleid (Eifelkreis Bitburg-Prüm) ist am Dienstagabend beim Brand in einem Einfamilienhaus ein hoher Sachschaden entstanden. Das Haus ist vorerst unbewohnbar.

Gegen 16.30 Uhr heulten am frühen Dienstagabend in Schleid und im Umland die Sirenen. Über der Hauptstraße stieg eine Rauchsäule auf. In einem Einfamilienhaus war im ersten Obergeschoss ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich nach Angaben der Einsatzkräfte in Sekundenschnelle über das ganze Geschoss und den Dachstuhl aus.

Schließlich schlugen erste Flammen aus dem Dach. Die alarmierte Feuerwehr suchte im Haus zunächst noch nach Personen, doch alle Bewohner konnten sich unverletzt ins Freie retten. Sofort begannen unter schwerem Atemschutz und mit mehreren Strahlrohren die Löscharbeiten im Obergeschoss.

Über eine Drehleiter begannen ebenfalls die Löschmaßnahmen von außen. Schließlich brachten die Wehrleute die Flammen unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch über Stunden hin. Das Dach musste aufgebrochen werden um weitere Brandnester in den Zwischendecken abzulöschen. Das Feuer richtete große Schäden im ersten Obergeschoss und am Dach an.

Nach Polizeiangaben vor Ort ist das Haus zurzeit nicht mehr bewohnbar. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei Bitburg am Dienstagabend auf Anfrage keine Angaben machen.

Brandermittler haben ihre Arbeit zur Brandursache aufgenommen.  Im Einsatz war eine große Zahl an Rettungskräften der Feuerwehren aus Neidenbach, Ehlenz, Bickendorf, Bitburg  und Schleid sowie das DRK und die Polizei.

Quelle: www.volksfreund.de

21.03.2017 - Auto überschlägt sich auf der B 50 zwischen Bitburg und Oberweis: Fahrerin schwer verletzt

(Oberweis) Bei einem Unfall auf der B 50 im Eifelkreis zwischen Bitburg und Vianden ist am Dienstagmorgen eine junge Autofahrerin schwer verletzt worden. Sie hatte sich mit ihrem Auto mehrfach überschlagen.

Die 18-jährige Fahrerin eines Suzuki war am frühen Dienstagmorgen gegen 6.45 Uhr, laut Polizei vermutlich weil sie einem Tier ausgewichen war, von der Fahrbahn abgekommen. "Zeugen haben ausgesagt, dass sie ein plötzliches Ausweichmanöver gemacht habe", sagt Rolf Deviscour von der Polizei Bitburg. Die junge Fahrerin aus dem Altkreis Bitburg schleuderte zunächst nach rechts und überschlug sich im Anschluss mit ihrem Auto mehrfach im Straßengraben. Sie wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

Ein anderer Autofahrer entdeckte den Wagen auf der Seite liegend im Straßengraben. Die Fahrerin musste von der Feuerwehr mit der Rettungsschere befreit werden und wurde mit schweren Verletzungen umgehend in ein Krankenhaus gebracht.

Die B 50 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten ab der Abfahrt Bildchen und der Abbiegung nach Rittersdorf für den gesamten Verkehr gesperrt.

Im Einsatz waren neben der Polizei Bitburg die Feuerwehren aus Oberweis, Baustert und Bitburg sowie ein Notarzt und das DRK aus Bitburg.

Quelle: www.volksfreund.de

13.03.2017 - Mehr als 100.000 Euro Schaden nach Wohnhausbrand in Preist - Vier Bewohner können sich retten

(Preist) Wie das Feuer ausgebrochen ist, bleibt vorerst unklar. Die Flammen breiteten sich wohl von der Küche aus schnell aus. Vier Bewohner konnten sich unverletzt aus dem Haus retten. Das Gebäude ist nach dem Brand unbewohnbar.

In der Straße „Kornmarkt“ in Preist hat am Montag gegen 10 Uhr ein Wohnhaus gebrannt. Schon von weitem war eine große Rauchsäule über dem Ort zu sehen. Im Obergeschoss des Hauses brach laut Feuerwehr, aus bislang ungeklärten Gründen, vermutlich in der Küche das Feuer aus und breitete sich schnell aus.

Die Mutter und ihr einjähriger Sohn konnten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr unverletzt in Sicherheit bringen. Die im Erdgeschoss lebenden Schwiegereltern und die Mutter mit ihrem Kind wurden vor Ort durch den Rettungsdienst betreut.

Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis zum Mittag hin.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehr als 100.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis zum Mittag hin. Das Einfamilienhaus sei vorübergehend nicht bewohnbar, so die Polizei vor Ort.

Rund um den „Kornmarkt“ kam es zu Verkehrsbehinderungen. Im Einsatz waren die Feuerwehren Preist, Speicher und Zemmer, sowie das DRK und die Polizei.

Quelle: www.volksfreund.de