Feuerwehr Bitburg

14.06.2017 - Großbrand bei den Leialfer Schreinerwerkstätten

Bleialf) Ein Feuer in der Werkhalle des Unternehmens in Bleialf (Eifelkreis Bitburg-Prüm) hat massiven Schaden angerichtet. 130 Wehrleute aus der Eifel und Belgien verhinderten Schlimmeres – und der offensichtlich gute Brandschutz im Gebäude.

„Das ist richtig große Sch …“ – Wenige Stunden nach dem Ausbruch des Großbrands in seinen Bleialfer Schreinerwerkstätten (Erstmeldung auf Volksfreund.de) ist Chef Matthias Michels klar, dass es seinen Betrieb schwer getroffen hat: Das Feuer hat erheblichen Schaden angerichtet, die Produktion liegt still, und zwar auf längere Sicht – „von Volllast auf Null“, sagt Michels. Die Nachricht vom Unglück erreichte ihn im Kurzurlaub: „Ich war mit meiner Frau ein paar Tage weggefahren.“

Wie hoch der Gesamtschaden ist, kann noch niemand beziffern, die Polizei sprach am Mittwoch von mehreren Hunderttausend Euro Schaden. Die Suche nach der bisher nicht bekannten Ursache für den Brand hat die Kriminalpolizei Wittlich übernommen.

Fest steht: Gegen 4.30 Uhr am Mittwochmorgen, so der aktuelle Stand der Informationen, meldete ein vorbeikommender Autofahrer das Feuer im Betrieb am Dorfrand, in dem Michels 46 Mitarbeiter beschäftigt. 
Schnell rückten die ersten Feuerwehren aus – und genauso schnell war klar, dass man noch weitere Einsatzkräfte brauchen werde. Am Ende waren rund 130 Retter an Ort und Stelle und bekämpften die hoch auflodernden Flammen: Das Feuer, sagt Lothar Bormann, der Prümer Wehrführer, „konnte man bis Brandscheid sehen“. 
Es hat sich offenbar im Kernbereich des Gebäudes entwickelt – in dem Raum, in dem die Mitarbeiter Fensteroberflächen behandeln, sagt Michels. Von dort aus griff es anschließend auf das Lager mit Spanplatten über und erfasste weitere Räume und die Etage darüber, in der Beschläge und weitere Bauteile lagern: „Alles weggebrannt“, sagt Michels. Zusätzliche Folgen: Kein Strom, kein Telefon.

Dennoch hätten das Feuer und der Schaden noch weit größere Ausmaße annehmen können – „der bauliche Brandschutz hat dazu beigetragen, dass ein weiteres Ausbreiten verhindert wurde“, sagt Lothar Bormann. So blieb zum Beispiel das Innere des Lackierraums, sagt Michels, vollkommen intakt: „Da ist nichts passiert, der ist von außen abgeschottet.“ Auch die Büros seien vom Feuer unbeschadet geblieben.

Gegen 7 Uhr hatten die Wehren den Brand unter Kontrolle, in den Stunden danach bekämpften sie allerdings noch Glutnester.

Neben Polizei Prüm und Wittlich und den Rettern vom DRK, die allerdings keine Verletzten behandeln mussten, waren 120 Einsatzkräfte zahlreicher Wehren im Schneifeldorf im Einsatz, darunter die Kameraden aus Bleialf, Brandscheid, Habscheid, Prüm, Winterscheid, Winterspelt, Schönecken, Lünebach, Kyllburg, Wittlich, Dreis-Brück – und aus dem belgischen St. Vith. Die Wehrleute von dort rückten mit ihren großen Tanklöschfahrzeugen an. Die Weinsheimer Wehr besetzte in der Zeit des Einsatzes die Prümer Feuerwache. Im Einsatz war auch das Technische Hilfswerk.

Quelle: www.volksfreund.de

03.06.2017 - Ausgelaufenes Heizöl löst Gefahrguteinsatz in Bitburg aus

(Bitburg) Die Feuerwehr ist am Samstagmorgen mit 35 Einsatzkräften zu einem Gefahrstoffeinsatz in der Alten Kaserne in Bitburg ausgerückt.

Sirenenalarm am Samstagmorgen gegen 9.45 Uhr in Bitburg: Die Feuerwehren Bitburg-Stadtmitte, Masholder und Stahl sind zu einem Gefahrstoffeinsatz in die Alte Kaserne in Bitburg ausgerückt. Aus einem Tanklastzug mit Anhänger waren laut Manfred Burbach, Einsatzleiter der Feuerwehr Bitburg, eine unbekannte Menge Heizöl auf dem Gelände der Alten Kaserne direkt in die Kanalisation gelangt.

Sofort sei Umweltalarm ausgelöst worden, um zu verhindern, dass der Gefahrstoff sich nicht über die Kanalisation in weitere Gewässer wie beispielsweise den Bittenbach ausbreiten kann. Die Betriebsstoffe waren offenbar durch Überduck aus dem Tanklastzug ausgetreten.

Wie genau es dazu kommen konnte und in welchem Umfang das Heizöl tatsächlich in die Kanalisation gelangt ist, war am Samstagmorgen noch unklar. Im Einsatz waren neben den Feuerwehren die Polizei Bitburg, die Stadtwerke Bitburg und das Ordnungsamt der Stadt Bitburg.

Quelle: www.volksfreund.de

31.05.2017 - Großalarm: Wehren bekämpfen Flächenbrand

(Neidenbach) Neidenbach (bla) Aus ungeklärten Gründen ist es am Montag, 18.20 Uhr, zum Brand einer Wiesenfläche in der Gemarkung Neidenbach gekommen. Da sich in der Nähe ein großer Schuppen mit Heu und Brennholz befand, wurde Großalarm ausgelöst.

Wegen fehlender Hydranten kamen Tanklöschfahrzeuge zum Einsatz, die immer wieder im Ort Wasser tanken mussten. Mit Strahlrohren wurde das Feuer schließlich gelöscht werden.

Im Einsatz waren die Wehren Kyllburg, Neidenbach-Neuheilenbach und die Feuerwehr Bitburg Stadtmitte mit Tanklöschfahrzeug.

Quelle: www.volksfreund.de
 

31.05.2017 - Wild ausgewichen: Auto überschlägt sich auf der L 32

(Bitburg) Zwei Menschen sind am Dienstagabend bei einem Ausweichmanöver auf der L 32 zwischen Bitburg und Nattenheim verletzt worden.

Das A uto war gegen 22 Uhr auf der L32 von Bitburg in Richtung Nattenheim unterwegs, als der Fahrer in Höhe Königswäldchen wegen Wildwechsel bremsen und ausweichen musste. Dabei kam er mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte mit voller Wucht zunächst gegen ein Kanalrohr und im Anschluss gegen die Begrenzungsmauer einer Einfahrt. Der Audi wurde hochgeschleudert und überschlug sich. Die beiden Insassen wurden nach Polizeiangaben leicht verletzt. An dem Auto entstand Totalschaden. Im Einsatz waren die Feuerwehr Bitburg Stadtmitte mit zwanzig Einsatzkräften zur Absicherung und Sperrung der L 32 wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten, das DRK Bitburg mit zwei Rettungswagen, der Notarzt aus Bitburg und die Polizei Bitburg. Die Landstraße war etwa eine eine Stunde voll gesperrt.

Quelle: www.volksfreund.de

15.05.2017 - Wohnungsbrand in der Bitburger Innenstadt - Vier Verletzte

(Bitburg) Die Bitburger Feuerwehr ist am Montagmorgen um 4.10 Uhr zu einem Wohnungsbrand in einem Haus in der Stockstraße ausgerückt. Vier Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

 „Als wir anrückten, schlugen die Flammen schon aus einem Fenster raus“, sagt Manfred Burbach, Wehrleiter der Feuerwehr in Bitburg. Alarmiert hatte sie die Eigentümerin des Hauses, die gegen vier Uhr von einem Rauchmelder in der Wohnung geweckt wurde und dadurch das Feuer in der Vorratskammer neben der Küche bemerkte.

Die Frau reagierte besonnen. Sie rief umgehend die Feuerwehr und weckte alle weiteren Bewohner des Hauses auf, sodass beim Eintreffen der Einsatzkräfte eine Mutter mit zwei kleinen Kindern und drei weitere Personen in Sicherheit gebracht werden konnten.

Da die Einsatzkräfte der Feuerwehr Stadtmitte nicht ausreichten, musste Verstärkung aus Mötsch angefordert werden. „Wir brauchten Atemschutzgeräte und haben nachalarmiert“, erklärt Burbach. Die 35 Feuerwehrleute hatten das Feuer dann schnell unter Kontrolle.

Vorsorglich wurden vier Bewohner mit Verdacht auf Rauchvergiftung zum nah gelegenen Krankenhaus gefahren. Doch die sind laut Auskunft der Bitburger Polizei alle wieder wohlbehalten zu Hause. Der Verdacht habe sich nicht bestätigt. 
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der Brand möglicherweise durch ein Trocknungsgerät, das sich wegen eines Wasserschadens in der Abstellkammer befunden hat, ausgelöst wurde. Die Schadenshöhe wird von der Polizei auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Die Wohnung im ersten Obergeschoss ist derzeit nicht bewohnbar. Die Küche ist komplett abgebrannt, außerdem ist durch das Feuer die Hausfassade an einer Seite stark verrußt.

„Wenn da keine Rauchmelder gewesen wären, hätte die Situation ganz anders ausgehen können“, sagt Burbach. Außerdem habe die Eigentümerin „tipptopp“ reagiert. „Sie hat die Ruhe behalten und uns sehr gut eingewiesen – das hat maßgeblich zum schnellen Erfolg beigetragen.“

Im Einsatz waren neben den Feuerwehren aus Bitburg und Mötsch das Deutsche Rote Kreuz mit mehreren Fahrzeugen und die Polizei Bitburg.

Quelle: www.volksfreund.de