Feuerwehr Bitburg

08.09.2017 - Großeinsatz mit glimpflichem Ausgang

(Bitburg) Etwa 50 Feuerwehrleute sind am Freitagabend bei einem Brand im Bitburger Rewe-Center im Einsatz.

Sirenen heulen am Freitagabend in Bitburg. Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge rasen zum Rewe-Center in der Saarstraße (ehemals Toom). Dort ist der Elektrokasten einer Kühltheke in Brand geraten. Wehrleiter Manfred Burbach und seine Kollegen finden einen geräumten Einsatzort vor: Mitarbeiter des Marktes haben sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr um die Evakuierung von Kunden und Kollegen gekümmert. Die Feuerwehr bringt die Flammen rasch unter Kontrolle und verhindert eine weitere Ausdehnung des Brandes. Allerdings ist der Markt stark verraucht. Bis gegen 22 Uhr saugen Manfred Burbach und seine Kollegen den Rauch komplett aus dem Verkaufsraum ab. Im Einsatz sind 47 Feuerwehrkräfte und mehrere Rettungswagen des DRK, ein Notarzt und die Polizei Bitburg. Vier Menschen werden laut Feuerwehr mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Derzeit wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Schäden zu beseitigen. Der Markt hat am Montag geschlossen, der Getränkemarkt hat allerdings bis 18 Uhr geöffnet. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Vonseiten der Polizei gibt es derzeit keine Mitteilungen über den Vorfall.

Quelle: www.volksfreund.de

18.08.2017 - Auffahrunfall auf der B51 bei Bitburg

(Bitburg) Am späten Nachmittag fuhr ein Autofahrer auf der B51 an der Abfahrt Bitburg auf seinen Vordermann auf. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Nach bisherigen Angaben fuhren drei Wagen hintereinander. Als der Vorderste bremste, kam der dritte in der Reihe nicht mehr rechtzeitig zum Stehen. Er fuhr auf seinen Vordermann auf.

Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt, sie wird derzeit im Krankenhaus behandelt. Im Einsatz waren die Feuerwehr Bitburg Stadtmitte, das DRK Bitburg, die Polizei und die Straßenmeisterei.

 

Quelle: www.volksfreund.de

17.08.2017 - Leckt da eine Gasleitung? - Stadt Bitburg schlägt Alarm

(Bitburg) Mehr als 30 Feuerwehrleute aus ganz Bitburg sind am Donnerstagmittag Richtung Krankenhaus ausgerückt. Schuld daran waren ein Kurzschluss und eine sogenannte Erdrakete.

Das Heulen der Sirenen frisst alle anderen Geräusche. Mit blinkendem Blaulicht brettern Feuerwehrautos durch die Stadt. Sie kommen aus dem Zentrum, aus Matzen, Erdorf, Stahl, Masholder, Mötsch und Irsch. Einen Vollalarm nennt Wehrführer Manfred Burbach das. Ziel der Einsatzkräfte: die Straße „Im Plattenpesch“ direkt gegenüber dem Krankenhaus. 
 
Als die Feuerwehrleute dort ankommen, lodern Flammen aus dem Boden. Und dann ist da noch dieses Zischen. Und ein Zischen, das weiß man bei der Löschtruppe, bedeutet selten etwas Gutes. In diesem Fall könnte es auf eine leckende Gasleitung hindeuten.

Doch bevor die Rettungskräfte das prüfen können, müssen sie erst mal den Brand löschen. Das Feuer kommt aus einer brennenden Stromleitung. Offenbar wurde das Kabel bei Bauarbeiten beschädigt. Mit 30 Einsatzkräften ist der Brand schnell gelöscht, aber das Zischen macht der Feuerwehr Sorgen. Denn bei austretendem Gas besteht Explosionsgefahr.

Bevor sie in der Grube nachsehen können, müssen sie warten, bis Strom und Gas abgestellt sind. Damit in der Zwischenzeit niemandem etwas passiert, entscheiden sie, die potenzielle Gefahrenzone zu evakuieren.

Im Plattenpesch herrscht Ausnahmezustand. Inzwischen ist auch der Rettungsdienst da. Feuerwehrleute rufen Kommandos in Funkgeräte, fordern Verstärkung an. Polizisten laufen von Tür zu Tür. Sie klingeln, bitten die Bewohner, ihre Häuser zu verlassen. Die beiden Zufahrten zur Straße werden gesperrt, Passanten weggeschickt.

Und Passanten gibt es eine ganze Menge – vor allem Schüler. Vor wenigen Minuten wurde in der Otto-Hahn-Realschule und im St.-Willibrord-Gymnasium der Gong geschlagen. Die Schüler laufen nach Hause. Viele kommen gegen 13 Uhr am Plattenpesch vorbei. „Es ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt“, sagt ein Feuerwehrmann im Vorbeigehen.

Einige Minuten später ist der Ausnahmezustand vorbei. Nicht mal eine Stunde hat er angehalten. Wie sich herausstellt, ist die Gasleitung intakt. Alle dürfen zurück in ihre Häuser. Feuerwehr, Polizei, THW und Rettungsdienst treten um 13.35 Uhr den Rückzug an. 

Bernhard Zender erklärt, wie es zu der Aufregung kam. Er ist der Besitzer der Firma, die am Donnerstagmittag im Plattenpesch arbeitete: „Meine Mitarbeiter wollten einen Gasanschluss zum Haus legen.“ Dazu hätten sie mit einer Erdrakete unter Rohren hindurch in den Boden gemusst (siehe Info). Und genau da habe leider eine Stromleitung gelegen. „Dann hat es geknallt und fing an, zu brennen“, sagt er. Vermutlich durch einen Kurzschluss.
 
Er habe sofort, als seine Mitarbeiter ihn informierten, bei RWE angerufen, erzählt er. „Die haben dann die Leitung abgeschaltet.“ Seine Mitarbeiter müssten diese jetzt freilegen, damit die Leute vom RWE sie reparieren könnten. Für das Zischen, das die Aufregung ausgelöst hatte, hat Zender eine simple Erklärung: „Das war wahrscheinlich einfach die Druckluft von der Erdrakete."
 
Quelle: www.volksfreund.de

18.08.2017 - Feuer in einem Baumarkt, Angestellte und Feuerwehr verhindern Inferno

Bitburg. In der Johannes-Kepler-Straße in Bitburg kam es am Freitagmittag zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr.

In einem Baustoffmarkt kam es in einer Lagerhalle zu einem Feuer. Kunststoff Bauteile gerieten aus bislang ungeklärten Gründen in Brand.

Zwei Mitarbeiter erkannten die Gefahr rechtzeitig und schlossen die Brandschutztüren. Ebenfalls versuchten sie mit Feuerlöscher den Brand zu löschen. Dabei zogen sie sich Verletzungen zu und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Inferno in der Lagerhalle verhindert werden. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Da man nicht wusste ob Chemikalien sich entzündeten, wurden vorsorglich zwei Wohnhäuser evakuiert.

In der Umgebung kam es zu Straßensperrungen. Es entstand hoher Sachschaden.

Im Einsatz waren drei Löschzüge der Stadt Bitburg, zudem das DRK mit Führung und die Polizei.

 

Quelle: www.blaulicht-trier.de


12.07.2017 - Unfall auf B51 bei Bitburg: Stundenlange Behinderungen

(Bitburg) Eine Autofahrerin wird schwer, ein LKW-Fahrer leicht verletzt. Die Bergungsarbeiten dauern bis in den Abend an.

Wegen der nassen Fahrbahn ist eine Autofahrerin am Mittwochmittag frontal gegen einen LKW geprallt und schwer verletzt worden. Sie war gegen 13.35 Uhr aus Richtung Rittersdorf unterwegs. Als sie an der Anschlussstelle Bitburg-Nord auf die B51 in Richtung Trier auffahren wollte, sei sie ins Schleudern geraten, sagt Manfred Heinen von der Polizei Bitburg. 
Sie rutschte auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen einen in Richtung Prüm fahrenden türkischen Sattelzug. Dadurch wurde sie zurückgeschleudert und touchierte einen in Richtung Trier fahrenden spanischen Sattelzug seitlich. Der türkische Sattelzug kam durch die Kollision nach links von der Fahrbahn ab und blieb auf dem Grünstreifen der Auffahrt stehen.

Die Feuerwehr konnte die Frau aus ihrem Wagen befreien. Sie wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, an ihrem Auto entstand Totalschaden. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. Der Fahrer des türkischen LKW wurde leicht verletzt, konnte das Krankenhaus aber schon wieder verlassen. Dem anderen LKW-Fahrer ist laut Polizei nichts passiert.

Die B51 und die Autobahnausfahrt der A60 von Prüm kommend nach Bitburg mussten zunächst voll gesperrt werden, bis die Feuerwehr die Fahrbahn geräumt hatte. „Da ging nichts mehr“, sagt Heinen am Nachmittag. Nach etwa einer Stunde konnte die Sperrung teilweise aufgehoben und der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. „So haben wir den Stau langsam auflösen können“, erklärt Heinen. Gegen 15.30 Uhr konnte die B51 zunächst wieder freigegeben werden. Durch die Bergungsarbeiten des türkischen Sattelzuges kam es aber bis in die Abendstunden immer wieder zu kurzfristigen Sperrungen. Die Auffahrt der B51 in Richtung Trier blieb bis zum Abend gesperrt.

Der Tank des türkischen Sattelzuges wurde bei dem Unfall beschädigt, laut Polizei flossen rund 100 Liter Diesel in den Straßengraben. Laut der Unteren Wasserbehörde ist aber kein Gewässer oder Wasserschutzgebiet davon betroffen. Die Feuerwehr habe den Restdiesel aus dem LKW abgepumpt, damit kein weiterer Kraftstoff in den Graben laufen konnte, erklärt der stellvertretende Wehrleiter in Bitburg, Jürgen Dunkel. Um die Absicherung und Reinigung der Unfallstelle kümmerte sich die Straßenmeisterei. 

Quelle: www.volksfreund.de