Feuerwehr Bitburg

14.09.2018 - Scheune brennt komplett aus

Heilenbach. Auf einem Aussiedlerhof in Heilenbach brannte am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr eine Scheune, in der rund 100 Heuballen gelagert waren. Die Feuerwehr brachte die Flammen schnell unter Kontrolle. Dennoch brannte die Scheune komplett aus.

Die Bewohner des landwirtschaftlichen Betriebs blieben unversehrt. Der Schaden wird auf rund 30 000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Quelle: www.volksfreund.de

11.09.2018 - Vier Verletzte nach Unfall auf der B 51 bei Bitburg

 

Bitburg. Bei einem Unfall sind am Dienstagvormittag auf der B 51 bei Bitburg vier Menschen teils schwer verletzt worden. Zwei Autos und ein Wohnmobil waren in den Unfall verwickelt.

Nach Angaben der Polizei Bitburg kam es gegen 10 Uhr auf der Bundesstraße zwischen den Anschlussstellen Bitburg-Nord und L 32/Pützhöhe zu dem Unfall. Der Fahrer eines BMW war in Richtung A 60 unterwegs und geriet aus bisher unbekannter Ursache in den Gegenverkehr. Dort kollidierte der BMW mit einem belgischen VW Golf. Durch die Wucht der Kollision wurde der BMW herumgeschleudert und stieß mit einem in Richtung Trier fahrenden Wohnmobil zusammen. Die beiden Autofahrer befanden sich allein in ihren Fahrzeugen und wurden schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die beiden Insassen des Wohnmobils erlitten leichte Verletzungen. Alle wurden in Krankenhäuser gebracht. 

Einer der Autofahrer musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug gerettet werden. Zur genauen Klärung des Unfallherganges wurde ein Gutachter eingeschaltet. Die B 51 blieb bis zum Nachmittag in beide Richtungen gesperrt, ist aber nun wieder passierbar. Derzeit finden noch Aufräum- und Reinigungsarbeiten statt. Durch die Straßenmeisterei wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet. Neben der Straßenmeisterei waren zahlreiche Feuerwehrkräfte und Angehörige des DRK, sowie ein luxemburgischer Rettungshubschrauber und die Polizei Bitburg im Einsatz.

Quelle: www.volksfreund.de

 

28.08.2018 - Schlauch von Heizöllaster in Bitburg geplatzt

Bitburg. Zu einem Einsatz musste am Dienstagmittag gegen 14.15 Uhr die Feuerwehr in Bitburg zum Ostring ausrücken. Aus noch ungeklärter Ursache war an einem Heizöllaster der Schlauch geplatzt. Dadurch liefen einige Liter auf die Straße und in die Kanalisation.

Die Feuerwehr Bitburg hatte die Lage schnell unter Kontrolle. Das Öl wurde mit Bindemittel aufgenommen und entsorgt. Verletzt wurde niemand. Neben der Feuerwehr war auch die Polizei Bitburg im Einsatz.

Quelle: www.volksfreund.de

05.09.2018 - Laster reißt Leitung ab, mehr als 2000 Eifeler am Mittwochmorgen ohne Strom

Waxweiler. Der aufgestellte Kipper eines Lastwagens hat am Mittwoch an der A 60-Anschlussstelle Waxweiler eine Hochspannungsleitung abgerissen. Mehr als 2000 Eifeler Bürger hatten deshalb eine halbe Stunde lang keine Stromversorgung.

Der aufgestellte Kipper eines Lastwagens hat am Mittwochmorgen in der Baustelle an der A 60-Anschlussstelle Waxweiler eine Hochspannungsleitung abgerissen. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei Prüm um 7.10 Uhr. Der Fahrer habe nach dem Abladen die Baustelle wieder verlassen wollen, als der Lastwagen sich in der Leitung verhakte. Der LKW kippte auf die Seite, die Stromleitung fiel auf die Landesstraße 33 – und in Teilen auf einen polnischen Sattelzug, der in diesem Moment auf der A 60 in Richtung Prüm unterwegs war. Dabei wurde unter anderem die Windschutzscheibe des Sattelzugs beschädigt.

Wegen der abgerissenen Leitung, sagt Walter Thibol, Hauptkommissar bei der Polizeiinspektion Prüm, seien anschließend etliche Dörfer für eine halbe Stunde ohne Strom gewesen, bis die Mitarbeiter von RWE-Westnetz den Ausfall behoben hatten.

Betroffen waren 2050 Bürger – in Dackscheid, Eilscheid, Hargarten, Kinzenburg, Lambertsberg, Lascheid und in einigen Straßenzügen von Lichtenborn, Manderscheid, Merlscheid, Pintesfeld, Plütscheid und Waxweiler.

Der Fahrer des Unfallwagens erlitt Prellungen und wurde vom DRK ins Krankenhaus Bitburg gebracht, der Mann am Steuer des Sattelzugs blieb unverletzt. Während der Arbeiten an der Unfallstelle konnte der Verkehr auf der A 60 weiterfließen, die L 33 war kurzzeitig gesperrt.

Den Sachschaden an der Stromleitung schätzt man bei RWE auf etwa 80 000 Euro, bei den beiden Lastwagen rechnet die Polizei mit insgesamt etwa 20 000 Euro. Im Einsatz waren neben Polizei und DRK die Autobahnmeisterei Prüm und die Feuerwehren aus Feuerscheid, Prüm und Niederprüm.

Quelle: www.volksfreund.de

28.08.2018 - Nach Gefahrstoff-Unfall in der Eifel - 100.000 Euro Schaden

Waxweiler. Nach dem Gefahrstoff-Unfall gestern auf der Autobahn 60 zwischen Bitburg und Prüm hatten die 100 Einsatzkräfte lange zu tun. Schadensbilanz: alles in allem rund 100 000 Euro.

Punkt Mitternacht, um 0 Uhr, sei der Großeinsatz an der Unfallstelle beendet gewesen, sagt der Prümer Wehrführer Lothar Bormann zum TV. Danach wurde die Autobahn wieder freigegeben, auch die Belastung auf den Umleitungsstraßen ging wieder auf normal zurück.

Etwa 100 Kräfte aus dem Eifelkreis waren 13 Stunden lag am Einsatzort in Höhe der Anschlussstelle Waxweiler tätig. Die Bergung der teils explosiven Materialien und des LKW-Gespanns hatte sich in die Länge gezogen, weil aus den Ladepapieren zunächst nicht ersichtlich war, um welche Stoffe es sich konkret gehandelt hatte. Gefährlich sei auch „der Mix der Stoffe in den verschiedenen Behältern“ gewesen, sagt Manfred Schuler von der Prümer Wehr. Ein Teil der Fässer und anderen Container sei fortgebracht worden, weitere Stoffe habe man aus den Behältern gefahrlos abpumpen können.

Das spanische LKW-Gespann, unterwegs von Barcelona nach Lüdenscheid, war am Dienstagmorgen am Ende der A 60-Baustelle ins Schleudern geraten und verunglückt. Nach Angaben der Polizei Prüm war der Fahrer vermutlich zu schnell unterwegs gewesen.

Es war nicht nur der bereits 276. Einsatz im laufenden Jahr für die Prümer Wehr, sondern auch der zweite nach einem Gefahrstoff-Unglück auf diesem Abschnitt der A 60 innerhalb von zwei Monaten: Ende Juni war in der Anschlussstelle Prüm ein Tanklaster umgekippt, beladen mit hochgiftigem Phenol, das in der Kunststoffherstellung verwendet wird (der TV berichtete). Auch damals dauerte die Bergung nahezu einen ganzen Tag.

Inzwischen kann die Polizei Prüm auch schätzen, was das alles kosten wird: Zwar sei der Schaden an der Ladung schlecht zu beziffern, sagt Hauptkommissar Walter Thibol. Aber an LKW und Anhänger dürften es 70 000 Euro sein. Hinzu kommen die Arbeiten an der Unfallstelle und die Bergung per Spezialkran: Damit belaufe sich die Gesamtsumme auf 100 000 Euro. 

Quelle: www.volksfreund.de