Feuerwehr Bitburg

10.10.2015 - Abschlussübung der Feuerwehr Bitburg

Das Übungsjahr für die Freiwillige Feuerwehr Bitburg und die Löschzüge aus den Stadtteilen ist am Samstag mit einer großen Einsatzübung zu Ende gegangen. Angenommenes Brandobjekt war ein leerstehendes Gebäude in der ehemaligen französischen Kaserne in der Mötscher Straße. Hier waren Menschen zu retten und Feuer zu löschen. Vorbereitet von Wehrführer Manfred Burbach wurden die rund 80 Übenden möglichst realitätsnah gefordert. Neutrale Übungsbeobachter machten Notizen auf ihren Checklisten, um in der Manöverkritik konstruktiv diskutieren zu können. Auch etliche Bürger und Vertreter der Stadt, darunter Bürgermeister Joachim Kandels, sahen sich die Übung an und zollten Lob für die Einsatzbereitschaft.

Quelle: www.fotograf-hoeser.de

05.09.2015 - Realbrandausbildung bei HEAT Düsseldorf

4 Ausbilder und 12 Teilnehmer der Feuerwehr Bitburg machten sich vergangenen Samstag auf den Weg nach Düsseldorf, zur Firma „Heat“. Hier konnten sie in verschieden Übungen ihr zuvor erlerntes theoretisches Wissen in die Praxis umsetzten.

Als erstes stand der RDA (Rauchgasdurchzündungsanlage) auf dem Plan. Hier wurde den Teilnehmern, von der Brandentstehungsphase bis zum Vollbrand des Raumes, der Fortlauf des Feuers eindrucksvoll gezeigt und erklärt. Die Nullsicht in einer tödlichen Atmosphäre war für alle ein spannender Moment. Die Containertür wurde geschlossen, es wurde heiß, man sah die Hand vor Augen nicht, nur das Atemgeräusch des Lungenautomaten war zu hören, fast schon gespenstisch. Doch dann wurde die Tür nach außen wieder geöffnet und es kam wieder Licht ins Dunkle. Kurz darauf folgten mehrere Rauchgasdurchzündungen die nicht nur atemberaubend anzusehen waren sondern den Teilnehmern auch Vertrauen in ihre Schutzkleidung gaben.

Es folgten, nach einer kurzen Pause, weitere Durchgänge in den Übungscontainern. Hier konnten unsere Feuerwehrleute, unter realen Bedingungen, ein intensives Hohlstrahlrohrtraining genießen. Das sogenannte Rechsthandsuchverfahren mit anschließender Brandbekämpfung wurde ebenfalls ausführlich trainiert.

Nach Insgesamt 3 Durchgängen in der Übungsanlage ging das Praxis-Seminar zu Ende. Alle Atemschutzgeräteträger konnten eine Menge erlerntes Wissen mit nach Hause nehmen. Es war für alle ein Erfolg

Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch.

Quelle: Feuerwehr Bitburg
Video: David Maas

 

"Wir sind alle Feuerwehr"

Imagefilm für die Feuerwehren in Rheinland-Pfalz 2015

28.08.2015 - Lastwagen fährt auf stehenden Wagen auf - Fahrer verletzt

(Bitburg) Auf der B 51 bei Bitburg-Süd ist ein Lastwagen auf einen stehenden Wagen aufgefahren. Die B 51 war während der Aufräumarbeiten an der Ausfahrt Bitburg-Saarstraße in Fahrtrichtung A 60/Köln gesperrt. Mittlerweile ist die Strecke wieder freigegeben.

Auf der B 51 bei Bitburg-Süd ist ein Lastwagen auf einen stehenden Wagen aufgefahren. Dabei wurde der Fahrer des Wagens eingeklemmt. Die Feuerwehr Bitburg musste den Fahrer aus seinem Fahrzeug freischneiden. Wie schwer die Person bei dem Unfall verletzt wurde, kann die Polizei derzeit noch nicht beantworten. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt.

Die B 51 war an der Unfallstelle, Ausfahrt Bitburg-Saarstraße in Fahrtrichtung A60/Köln, gesperrt. Eine kurze Umleitung wurde eingerichtet.

Der Verkehr staute sich bis zum Flugplatz. Nach Aussage der Polizei fließt der Verkehr jetzt wieder.

Quelle: www.volksfreund.de

"Eine stramme Woche": Feuerwehr meldet 22 Einsätze

(Bitburg) Flächenbrände, Herz-Kreislauf-Probleme und Ruhestörungen: Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei sind während der extrem heißen Woche fast rund um die Uhr im Einsatz gewesen. Martinshörner ertönten täglich mehrmals.

Bitburg. Schon wieder Blaulicht. Was ist da los? Dramatische Unfälle sind es nicht. Aber die Einsätze der Rettungskräfte häufen sich in letzter Zeit auffallend.
"Das ist auch für die Wehrleute eine Belastung", sagt Bitburgs Wehrleiter Manfred Burbach. 22 Mal rückte die Einheit in den vergangenen Tagen aus. Sonst sind es etwa zwei, drei Einsätze pro Woche. "Das war schon stramm", sagt Burbach. Auf dem Flugplatz kam es zu Flächenbränden, weil sich Hecken entzündet hatten, in überhitzten Industriebetrieben zu Fehlalarmen und Müll enzündete sich selbst. Burbach: "Es ist leichtsinnig, bei solchen Temperaturen brennende Zigaretten, Grillkohle oder Glas, das schnell zum Brennglas wird, einfach wegzuwerfen." Auch die Polizei ist öfter ausgerückt. "Nächtliche Ruhestörungen nehmen bei Hitze zu. Die Leute sind mehr draußen, viele haben die Fenster auf und bei einigen sinkt auch die Toleranzgrenze und es kommt vermehrt zu Streitigkeiten", sagt Wolfgang Zenner von der Polizei Bitburg. Rainer Hoffmann, Leiter des DRK Bitburg, sagt: "Wir waren etliche Mal wegen Herz-Kreislauf-Problemen im Einsatz. Zudem gibt es auch mehr Einsätze wegen Atembeschwerden."

Quelle: www.volksfreund.de