Feuerwehr Bitburg

14.03.2017 - Einfamilienhaus in Schleid nach Brand unbewohnbar - Hoher Sachschaden

(Schleid) In Schleid (Eifelkreis Bitburg-Prüm) ist am Dienstagabend beim Brand in einem Einfamilienhaus ein hoher Sachschaden entstanden. Das Haus ist vorerst unbewohnbar.

Gegen 16.30 Uhr heulten am frühen Dienstagabend in Schleid und im Umland die Sirenen. Über der Hauptstraße stieg eine Rauchsäule auf. In einem Einfamilienhaus war im ersten Obergeschoss ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich nach Angaben der Einsatzkräfte in Sekundenschnelle über das ganze Geschoss und den Dachstuhl aus.

Schließlich schlugen erste Flammen aus dem Dach. Die alarmierte Feuerwehr suchte im Haus zunächst noch nach Personen, doch alle Bewohner konnten sich unverletzt ins Freie retten. Sofort begannen unter schwerem Atemschutz und mit mehreren Strahlrohren die Löscharbeiten im Obergeschoss.

Über eine Drehleiter begannen ebenfalls die Löschmaßnahmen von außen. Schließlich brachten die Wehrleute die Flammen unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch über Stunden hin. Das Dach musste aufgebrochen werden um weitere Brandnester in den Zwischendecken abzulöschen. Das Feuer richtete große Schäden im ersten Obergeschoss und am Dach an.

Nach Polizeiangaben vor Ort ist das Haus zurzeit nicht mehr bewohnbar. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei Bitburg am Dienstagabend auf Anfrage keine Angaben machen.

Brandermittler haben ihre Arbeit zur Brandursache aufgenommen.  Im Einsatz war eine große Zahl an Rettungskräften der Feuerwehren aus Neidenbach, Ehlenz, Bickendorf, Bitburg  und Schleid sowie das DRK und die Polizei.

Quelle: www.volksfreund.de

13.03.2017 - Mehr als 100.000 Euro Schaden nach Wohnhausbrand in Preist - Vier Bewohner können sich retten

(Preist) Wie das Feuer ausgebrochen ist, bleibt vorerst unklar. Die Flammen breiteten sich wohl von der Küche aus schnell aus. Vier Bewohner konnten sich unverletzt aus dem Haus retten. Das Gebäude ist nach dem Brand unbewohnbar.

In der Straße „Kornmarkt“ in Preist hat am Montag gegen 10 Uhr ein Wohnhaus gebrannt. Schon von weitem war eine große Rauchsäule über dem Ort zu sehen. Im Obergeschoss des Hauses brach laut Feuerwehr, aus bislang ungeklärten Gründen, vermutlich in der Küche das Feuer aus und breitete sich schnell aus.

Die Mutter und ihr einjähriger Sohn konnten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr unverletzt in Sicherheit bringen. Die im Erdgeschoss lebenden Schwiegereltern und die Mutter mit ihrem Kind wurden vor Ort durch den Rettungsdienst betreut.

Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis zum Mittag hin.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehr als 100.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis zum Mittag hin. Das Einfamilienhaus sei vorübergehend nicht bewohnbar, so die Polizei vor Ort.

Rund um den „Kornmarkt“ kam es zu Verkehrsbehinderungen. Im Einsatz waren die Feuerwehren Preist, Speicher und Zemmer, sowie das DRK und die Polizei.

Quelle: www.volksfreund.de

09.03.2017 - Haus in Bitburg nach Feuer unbewohnbar

(Bitburg) In Bitburg ist am Donnerstagmorgen ein Feuer in einem Wohnhaus ausgebrochen. Die Feuerwehr Bitburg rückte in die Prälat-Benz-Straße aus.

Keine Verschnaufpause: Nachdem die Feuerwehr am Mittwoch bereits einen Zimmerbrand im Seniorenheim Casa Reha löschen musste (der TV berichtete), wurde am Donnerstagmorgen um 9.21 Uhr das nächste Feuer gemeldet. Es brannte in einem Badezimmer im Erdgeschoss eines Wohnhauses in der Prälat-Benz-Straße.

„Wir wussten nicht, ob der Bewohner noch im Haus war, deshalb haben wir als erstes Trupps mit Atemschutzgeräten in das Haus geschickt, um nach Menschen zu suchen“, sagt Wehrleiter Manfred Burbach. Nachdem feststand, dass keine Menschen in den völlig verrauchten Räumen waren, sei der Brand zügig gelöscht worden. Nach 20 Minuten habe man das Feuer unter Kontrolle gehabt. Das Badezimmer sei komplett ausgebrannt.

„Der entstandene Sachschaden ist noch nicht zu bemessen“, sagt Polizeisprecher Wolfgang Zenner. Wehrleiter Burbach bezeichnet ihn als „immens“. Das Haus ist nach Einschätzung der Feuerwehr fürs erste nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache ist noch unklar.

Insgesamt dauerte der Einsatz eineinhalb Stunden, währenddessen die Straße gesperrt war. Einige Autofahrer ignorierten die Absperrung. Dies bestätigt Polizeisprecher Zenner. „Allerdings ist das nichts besonderes, das kommt häufiger vor. Wenn man sich im Verkehr nur mal umsieht sieht man ja, wie die Leute fahren.“

Verletzt wurde niemand. Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Brandermittler haben ihre Arbeit aufgenommen. Im Einsatz waren die Feuerwehr Bitburg, das DRK, ein Notarzt und die Polizei.

Quelle: www.volksfreund.de

 

11.03.2017 - Forderung nach angemessener Honorierung der Rufbereitschaft - Bitburger Feuerwehrmann gewinnt Prozess

(Bitburg) Drei Maschinisten der Freiwilligen Feuerwehr haben die Stadt Bitburg verklagt. Sie fordern eine nach ihrer Sicht angemessenere Honorierung der Rufbereitschaft. Nach TV-Informationen hat einer das Verfahren gewonnen.

Bitburg Der Streit um die Rufbereitschaft, den die Stadt Bitburg mit drei Maschinisten der Freiwilligen Feuerwehr führt, ist noch nicht beigelegt, sondern wird derzeit am Trierer Arbeitsgericht verhandelt. Drei Feuerwehrleute haben die Stadt vergangenes Jahr verklagt: Denn ihrer Meinung nach ist die Rufbereitschaft zwischen 16.30 und 7.30 Uhr gar kein Ehrenamt. Sie sehen darin vielmehr eine reguläre berufliche Beschäftigung.

Insofern fordern drei Feuerwehrmänner von der Stadt eine - nach ihrer Auffassung - angemessenere Honorierung. Diese würde die Stadt jährlich jedoch bis zu 55 000 Euro mehr kosten - 70 000 statt bislang 14 000 Euro. Der Bitburger Stadtrat lehnte die Forderung der Wehrleute, die eine Honorierung von 900 Euro im Monat als angemessen betrachten, mit einem Beschluss ab. 86 Euro mehr für den Bereitschaftsdienst wäre die Stadt bereit zu zahlen: 236 statt 150 Euro monatlich. Da man sich finanziell so nicht einigen konnte, gibt es seit dem 1. Oktober 2016 keine Rufbereitschaft mehr. Die Wehrleute sind sich aber sicher, dass ihnen Tariflohn für die Rufbereitschaft zu zahlen ist und die Aufkündigung der bestehenden Verträge seitens der Stadt unrechten gewesen sein soll. Nach TV-Informationen reichten deshalb drei Feuerwehrleute beim Arbeitsgericht Trier Klage ein. Wie aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr nun bekannt wurde, soll im Februar ein erster der drei Kläger den Prozess am Arbeitsgericht Trier gegen die Stadt Bitburg gewonnen haben - in erster Instanz.

Demnach soll sich das Gericht auf die Seite der Feuerwehrleute gestellt haben, wonach es sich bei der Rufbereitschaft also um ein reguläres Arbeitsverhältnis handeln soll. Die Auffassung der Stadtverwaltung und des Stadtrates teilt das Arbeitsgericht Trier anscheinend nicht. Die Stadtspitze will sich öffentlich nicht zu der mutmaßlichen Niederlage im Verfahren äußern, dementiert diese jedoch nicht. "Da es sich um eine privatrechtliche Angelegenheit handelt und darüber hinaus ein schutzwürdiges privates Interesse verletzt werden könnte, werden wir seitens der Stadt keine Stellungnahme dazu abgeben. Im Übrigen halte ich eine öffentliche Diskussion von Personalangelegenheiten für nicht förderlich", antwortet Bürgermeister Joachim Kandels auf eine TV-Anfrage.

Dabei betreffen diese Personalangelegenheiten die öffentliche Sicherheit, weshalb allerdings ein öffentliches Interesse an den Verfahren besteht. Denn seitdem die Stadt mit den Maschinisten der ehemaligen Rufbereitschaft im Clinch liegt, sitzt ab 16.30 Uhr kein diensthabender Maschinist mehr auf der Feuerwache. Deshalb kann es unter Umständen nun schon mal länger dauern, bis die Feuerwehr am Einsatzort eintrifft. Denn der Maschinist mit Rufbereitschaft fungierte ehemals als Fahrer des ersten Einsatzfahrzeuges, weswegen nun nicht gewährleistet sei, dass die Feuerwehr ihre gesetzliche Einsatzfrist von acht Minuten bis zum Zielort einhalten könne, hieß es dazu mal aus den Reihen der Mannschaft (der TV berichtete).

Damit im Zusammenhang stehen auch die - im Unterschied zu früher - zahlreichen Sirenenkonzerte im Stadtgebiet. Da werktags ab circa 16.30 Uhr kein Bereitschaftsdienst mehr auf der Wache ist, wurden sämtliche Alarmstufen erhöht, weshalb nicht nur über Funkmeldeempfänger, sondern auch vermehrt über Sirenen alarmiert werden muss, damit ausreichend Personal anrückt.

Nach dem Landesgesetz gibt es allerdings keine Verpflichtung, eine Rufbereitschaft vorzuhalten. Wer tagsüber oder nachts den Notruf 112 wählt, der wird mit der Einsatzzentrale in Trier verbunden. Von dort wird die Bitburger Feuerwehr alarmiert, die nach wie vor auch nachts zu Einsätzen ausrückt.

Meinung
Es stellt sich schon die Frage, weshalb sich die Stadt und die Freiwillige Feuerwehr nicht außergerichtlich einigen können. Weshalb man sich vor dem Arbeitsgericht trifft, anstatt sich an einen Tisch zu setzen und einen Kompromiss auszuhandeln, mit dem beide Seiten leben können? Die Fronten müssen ziemlich verhärtet sein.

 

09.03.2017 - Feuerwehr birgt Patienten aus dem zweiten Stock

(Bitburg) Bitburg (cmo) Martinshorn und Blaulicht am frühen Morgen und zur Mittagszeit in Bitburg: Nach dem Brand im Altenheim Casa Reha am Mittwochmorgen gegen 8 Uhr (Ein Zimmer brennt aus. Es entsteht ein Sachschaden von 20 000 Euro.

Verletzt wird niemand.) hatte die Freiwillige Feuerwehr Bitburg am Mittwoch gegen 14 Uhr ihren zweiten Einsatz.

Der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes hatte die Feuerwehr um Hilfe bei der Bergung eines Patienten in der Bitburger Innenstadt gebeten. Der Mann mittleren Alters musste aus dem zweiten Stock eines Gebäudes gerettet werden.

"Der Patient musste aufgrund seiner schweren Erkrankung waagerecht transportiert werden. Aber dafür war das Treppenhaus zu schmal", erklärt Jürgen Dunkel, stellvertretender Wehrleiter.

Neun Einsatzkräfte der Feuerwehr bargen den Patienten deshalb mit einer Drehleiter durch ein Fenster des Gebäudes im zweiten Stock.

Die Drehleiter ist speziell für solche Einsätze mit einer Krankentransportlagerung ausgerüstet.

Quelle: www.volksfreund.de