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Termine

Keine Termine

Feuerwehr Bitburg

31.03.2019 - Wohnungsbrand in Bitburg greift auf Dachstuhl über

Bitburg. Bei einem Wohnungsbrand im Bitburger Karenweg ist am Sonntagnachmittag Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.

Gegen 14.20 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses im Karenweg gerufen. Die Flammen hatten sich rasch auf den Dachstuhl ausgebreitet. Sechs Bewohner waren bei Ausbruch des Brandes noch im Gebäude, sie wurden von Rettungskräften in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand. Unter schweren Atemschutz gingen die Wehrleute in die Wohnung, auch über die Drehleiter wurde gelöscht. Gegen 15.40 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und kurze Zeit später gelöscht. Die Einsatzkräfte räumten Möbel aus der Wohnung, um weitere Glutnester zu beseitigen. Die Brandursache und die Schadenshöhe standen am Sonntagabend noch nicht fest.

Während des Einsatzes war der Karenweg für den Verkehr voll gesperrt. Im Einsatz waren mehr als 60 Kräfte der Feuerwehr Bitburg-Stadt, die Feuerwehren aus Bitburg, Matzen, Masholder, Stahl und Prüm, das Technische Hilfswerk Bitburg sowie das DRK Bitburg und die Polizei Bitburg.

Quelle: www.volksfreund.de

 

 

25.03.2019 - Haus in Wolsfeld nach Brand unbewohnbar

Wolsfeld. (red) In Wolsfeld hat es am Montag gegen 9.15 Uhr in einem Wohnhaus in der Europastraße gebrannt. Aus bislang noch unbekannter Ursache gerieten Kleidungsstücke auf dem Balkon einer Wohnung im ersten Obergeschoss des älteren Hauses in Brand.

Durch das Feuer wurde die Wohnung, die Decke sowie das Dachgeschoß in Mitleidenschaft gezogen. Zum Zeitpunkt des Vorfalles hielt sich eine Frau mit zwei Kindern in der Wohnung auf. Die 24-jährige Frau und ihr fünfjähriger Sohn wurden vorsorglich vom DRK in ein Trierer Krankenhaus gebracht. Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich nach auf etwa 100 000 Euro.

Quelle: www.volksfreund.de

Bild: Feuerwehr Stedem

 

27.02.2019 - Putz- und Mauerstücke stürzen von Gebäude in Bitburger Innenstadt

Bitburg. Von einem Haus in Bitburg sind am Mittwochabend mehrere Gebäudeteile herabgefallen. Die Polizei musste den Bereich absperren, damit niemand verletzt wird.

Mehrere Gebäudeteile sind am am Mittwoch, 27. Februar, gegen 19 Uhr in der Josef-Niederprüm-Straße in Bitburg von einem Haus herabgefallen. Die Polizei Bitburg musste verhindern, dass Menschen verletzt wurden. An einem Anwesen lösten sich mehrere größere Mauer- beziehungsweise Putzstücke und fielen zwischen die dort geparkten Fahrzeuge zu Boden. Die Polizei sperrte die Gefahrenstelle umgehend für den Personen- und Fahrzeugverkehr. Die Halter der Autos, die im Gefahrenbereich parkten, konnten kontaktiert werden. Sie fuhren ihre Fahrzeuge weg, sodass keine Personen verletzt wurden.

Im Einsatz waren das Ordnungsamt und der Bauhof der Stadt Bitburg, sowie die Feuerwehr und die Polizei Bitburg.

Quelle: www.volksfreund.de

10.03.2019 - Sturm deckt Dächer ab und weht Bäume um - Viele Haushalte ohne Strom

Bitburg. Stürmische Böen zogen am Sonntagmittag über die Region Trier. Etliche Straßen waren durch umgestürzte Bäume blockiert, Dächer wurden abgedeckt. In vielen Orten fiel am Mittag der Strom aus. Rund 12500 Menschen waren betroffen. 

„Seit 12.45 Uhr gibt es etliche Einsätze im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Trier“, sagte am Mittag der Polizeiführer vom Dienst in Trier. Es gebe viele Gefahrenstellen auf Hauptverkehrswegen, bisher aber keine Personenschäden und größeren Sachschäden. So stürzten am Mittag Bäume auf die A 1 zwischen Autobahnkreuz Wittlich und Wittlich-Mitte sowie zwischen Mehren und Hasborn. Auch auf der A 602 in Höhe Ruwer stürzte ein Baum auf die Straße. Zudem gab es an der A 602 an der Autobahnabfahrt Trier eine kurzzeitige Sperrung wegen eines umgestürzten Werbeplakats. Umgestürzte Bäume gab es nicht nur in der Parkstraße in Trier-Nord und im Trierer Weißhauswald am Ziegengehege, sondern ebenfalls auf etlichen Bundes- und Kreisstraßen, so etwa zwischen Zemmer-Rodt und Quint, bei Freudenburg, Kollesleuken und zwischen Karl und Großlittgen. Auch umgestürzte Schilder machten den Autofahrern zu schaffen. In der Zurmaiener Straße in Trier drohte am Mittag ein Bauzaun auf die Fahrbahn zu stürzen, die Feuerwehr sicherte den Zaun ab. Bis zum Abend gab es nach Angaben von Ernst Mettlach, Pressesprecher der Stadtverwaltung, im Stadtgebiet Trier etwa 40 sturmbedingte Einsätze. Die Berufsfeuerwehr und sechs freiwillige Wehren sind mit etwa 90 Kräften im Einsatz. Auch die Leitstelle in Trier wurde personell verstärkt. In der Maarstraße stürzte ein Kamin in ein Haus, dort wurde der Kamin abgebaut. In der Brotstraße musste ebenfalls ein einsturzgefährdeter Kamin abgebaut werden.

Der Höhenrettungstrupp der Feuerwehr Beurig sicherte in Saarburg die Baustelle an der Verbandsgemeindeverwaltung. Dort hatten sich Teile der Baustellenabdeckung gelöst. Bei teils extremen Windböen befestigten die Höhenretter die Plane. Gegen 14 Uhr schleuderte eine heftige Sturmböe ein massives Pavillion-Zelt von der Terrasse des Hotels "Saarburger Hof" am Fruchtmarkt über 20 Meter weit quer über die Graf-Siegfried-Straße in das große Schaufenster der Marktapotheke. Josef Reinert von der zuständigen Versicherung sagte: „Wir können von Glück reden, dass der schwere Pavillion keine Menschen oder Fahrzeuge auf Straße oder Gehweg getroffen hat.“ Polizei und Feuerwehr sicherten die Unfallstelle. Am Mittag kam es in Taben Rodt zu einem Feuerwehreinsatz. Ein großes Kaminblech drohte sich vom Dach zu lösen. Die Feuerwehren aus Taben-Rodt, Freudenburg und Saarburg sicherten die Einsatzstelle ab und entfernten das gefährdete Blech. Zu weiteren Schäden kam es nicht. Am Abend blockierte ein Baum die Bahnstrecke zwischen Perl und Trier. In Wittlich-Neuerburg soll ein Baum auf ein Haus gestürzt sein, verletzt wurde offenbar niemand. Bei Igel streifte ein umstürzender Baum ein vorbeifahrendes Auto. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

In Bitburg war der Wind so heftig, dass einige Teile des Dachs der Stadthalle abgedeckt wurden, der Bereich wurde weiträumig abgesperrt. Eine Veranstaltung in der Stadthalle wurde abgesagt. In Bauler soll ein Scheunendach abgedeckt worden sein.

Der Strom fiel am Mittag in mehreren Orten aus, so etwa in Kyllburg und Neidenbach, in Sefferweich, Möhn und Welschbillig, Kordel, Newel, Ralingen, Aach und Zemmer sowie Vierherrenborn, Baldrigen, Hentern, Lampaden, Paschel, Schömerich und Zerf, Gusterath, Pluwig, Ollmuth und Schweich. 12500 Menschen sind nach Angaben der Kreisverwaltung Trier-Saarburg betroffen. Laut der Einsatzzentrale des Landkreises Trier-Saarburg soll der Höhepunkt der Sturmböen zwischen 15 und etwa 17 Uhr erreicht sein. Danach soll es voraussichtlich etwas ruhiger werden. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Sonntag bis etwa 20 Uhr vor orkanartigen Böen um 110 km/h, in exponierten Lagen bis 120 km/h.

Quelle: www.volksfreund.de

09.01.2019 - Polizei findet vermissten Mann in Bitburg

Bitburg. Ein 86 Jahre alter Mann verlässt um 2 Uhr nachts sein Haus in Bitburg. Die ganze Nacht und den folgenden Mittag suchen Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot nach dem Vermissten. Und finden ihn schließlich lebend.

Als eine Bitburgerin um zwei Uhr nachts aufwacht, ist ihr Mann nicht mehr da. Nur in Schlafanzug und Hausschuhen hat der 86-Jährige die Wohnung des Paares in der Nordstadt verlassen. Drei Grad zeigt das Thermometer zu dieser Zeit. Mit dem Anruf der Frau bei der Polizei  beginnt eine großangelegte Suche, die bis in den Mittwochnachmittag dauern wird.

Nachts durchsuchen Einsatzkräfte den Waisenhauspark und die Umgebung der Kölner Straße. Ein Hubschrauber kreist über dem Norden der Stadt, eine Drohne schwebt durch die Gassen. „Er kann nicht kilometerweit gelaufen sein“, sagt Christian Hamm, Leiter der Inspektion Bitburg am frühen Morgen. Immerhin hatten die Spürhunde die Fährte des Mannes in der Nähe aufgenommen, nicht weit von der Wohnung des Ehepaars entfernt.Auch im nahen Königswäldchen ist eine Hundestaffel unterwegs. Per Lautsprecher erbitten die Sucher Hilfe der Bürger. Trotzdem werden die Rettungskräfte nicht fündig.  Auch auf dem Videomaterial, das die Überwachungskamera der Tankstelle in der Kölner Straße aufgezeichnet hat, ist der 86-Jährige nicht zu sehen.

Also weiten die Einsatzkräfte die Suche aus. Hilfe bekommt die Polizei seit 2 Uhr vom städtischen Ordnungsamt, von der Bitburger Feuerwehr und Löschtruppen aus dem Umland sowie vom Roten Kreuz und dem Technischen Hilfswerk. Sogar aus Luxemburg rücken Suchtrupps an. Mehr als 50 Rettungskräfte sind nachts, morgens und mittags in und um die Stadt unterwegs. Der Hubschrauber der Landespolizei zieht gegen 9 Uhr wieder Kreise. Streifen suchen umliegende Häuser und Straßenzüge ab. Freunde, Verwandte und Bekannte des Mannes werden angerufen und Plätze abgefahren, die dem 86-Jährigen etwas bedeuten: etwa das Stadion, das Elternhaus, der Friedhof. Über Twitter hält die Polizei die Öffentlichkeit auf dem Laufenden. Doch der entscheidende Hinweis geht nicht ein.

Und die Zeit rennt. „Bei dieser Witterung kann es für den 86-Jährigen  sehr gefährlich werden“, sagt Polizeichef Hamm um 9.30 Uhr: „zumindest dann, wenn er sich seit Stunden nur draußen aufhält.“ Außerdem geht Hamm davon aus, dass der Mann sich „in einem Zustand der Verwirrung befindet“.  Ansonsten hätte er wohl nicht mitten in der Nacht das Haus verlassen, mutmaßt der Dienststellenleiter. Am Vormittag bleibt Hamm trotzdem „guter Hoffnung, dass er gefunden wird“. Um 12 Uhr ist der Mann zehn Stunden verschwunden. Neue Hinweise gibt es zu diesem Zeitpunkt keine. Den Rettungskräften bleibt also nichts anderes übrig, als die komplette Stadt nochmal zu durchkämmen. „Wir weiten den Radius aus“, sagt Polizeichef Hamm.

Die Suchtrupps unterteilen die Stadt in Sektoren und laufen sie dann in Gruppen „Straßenzug um Straßenzug“ ab. Dabei kommen sie auch wieder am Bitburger Stadion am Ostring vorbei. Zu diesem Sportplatz und dem FC Bitburg hat der Mann einen besonderen Bezug. Das wissen die Rettungskräfte und schauen sich deshalb sorgfältig um. Nahe des Fußballplatzes verlaufen Eisenbahnschienen. Sie wurden vor Jahren stillgelegt. Es ist lange her, dass hier Züge durchgefahren sind. Vielleicht hat sich der 86-Jährige daran erinnert, vielleicht wollte er auch nur zum Sportplatz gehen. Bis dahin aber kommt er nicht. Stattdessen finden die Retter ihn um 12.20 Uhr im Gleisbett liegend. „Bis er dort ankam, muss er lange unterwegs gewesen sein “, sagt Polizeichef Hamm. Noch Minuten zuvor sei er an diesem Ort nicht gewesen, habe eine Zeugin zu Protokoll gegeben. Was auch erklärt, warum der 86-Jährige so „stark unterkühlt“ ist. „Er ist zwar bei Bewusstsein, aber nicht ansprechbar“, sagt Hamm. Nachdem Notärzte ihn versorgen, wird er ins Bitburger Krankenhaus gebracht. „Wir hoffen, dass alles gut geht“, sagt Hamm, der bis zuletzt gehofft habe, den Mann lebend zu finden: „Deswegen haben wir seit heute Nacht nicht nachgegeben, immer weiter gesucht.“ Das Durchhalten und die gute Zusammenarbeit der Rettungskräfte hätten sich nun bezahlt gemacht.

Quelle: www.volksfreund.de