Feuerwehr Bitburg

25.10.2017 - Tödlicher Unfall auf der A 60 zwischen Prüm und Bitburg

(Bickendorf/Waxweiler) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 60 ist am Mittwochmorgen eine 53-jährige Frau gestorben.

Der Mercedes liegt eingequetscht zwischen LKW und Straße. Nur das Heck ragt unter dem riesigen Anhänger des Sattelzuges hervor. Der Rest des Autos ist begraben unter der Fracht von 20 Tonnen Stahl.

Diese Fotos macht ein Polizist als er am Unfallort auf der Autobahn 60 bei Bickendorf ankommt. Rettungskräfte ziehen das silberne Auto unter dem Lastwagen hervor. Aber es ist zu spät: Die Fahrerin ist tot. Das stellt eine Notärztin fest.

Wie es zu dem schweren Unfall kommen konnte, kann sich am Mittwochnachmittag niemand erklären. Klar ist: Eine 53-Jährige ist gegen 9 Uhr in der Nähe des Autobahnparkplatzes Nimstal-West auf einen Lastwagen aufgefahren. Der Aufprall muss so heftig gewesen sein, dass ihr Auto unter den Sattelzug geriet und zerquetscht wurde.

Nach Angaben der Polizei starb die Frau, die aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich stammt, sofort. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt, stehe aber noch unter Schock, sagt ein Mitarbeiter der Polizei. Er ist der einzige Zeuge des Unfalls. In solchen Fällen ist es Pflicht, dass ein Gutachter ermittelt, was passiert ist. Er soll herausfinden, warum die Frau so heftig mit dem Lastwagen zusammenstieß. Helfen können ihm dabei Aufnahmen aus dem Polizeihubschrauber (siehe Foto oben). Mehrere Helikopter kreisten am Nachmittag über der Unfallstelle.

Wegen der Untersuchung, aber auch wegen Aufräumarbeiten, blieb die A. 60 zwischen Waxweiler und Bitburg gestern für vier Stunden gesperrt. Mitarbeiter des Landesbetriebes Mobilität in Gerolstein schickten die Autos ins Nimstal. Denn dort führte die Umleitung von 10 bis 13 Uhr durch. Die Folge waren Staus im Bitburger Land.

Auch auf der A. 60 hat sich ab 9 Uhr eine kilometerlange Autoschlange gebildet. Als die Einsatzkräfte sich mit Blaulicht der Unfallstelle näherten, hatten sie aber freie Fahrt.

Denn diesmal hatten die Verkehrsteilnehmer wohl rechtzeitig eine Rettungsgasse gebildet. Gerüchte ließen zunächst vermuten, das es wieder Schwierigkeiten gab. Bei einigen Unfällen in der Region hatten Autofahrer den Einsatzkräften nicht rechtzeitig Platz gemacht (der TV berichtete mehrfach).

Ende September gab es gleich zwei Zusammenstöße, bei denen Polizei, Notarzt und Feuerwehr der Weg zu den Verletzten versperrt blieb. Einer ereignete sich auf der Autobahn 1 in der Nähe von Fell, der andere auf der Autobahn 60 bei Wittlich.

„Diesmal hat das mit der Rettungsgasse gut funktioniert", sagt Willi Schlöder, stellvertretender Wehrleiter im Bitburger Land. Und er muss es wissen. Sein Feuerwehr-Fahrzeug sei der zweite Einsatzwagen am Ort gewesen, sagt er.

Hintergrund: Unfallstraße A60

Die Autobahn 60 ist eine gefährliche Straße. Immer wieder ereignen sich hier schwere und leichte Unfälle.

Etwa an der gleichen Stelle, zwischen Waxweiler und Bitburg, hat es bereits Ende des vergangenen Jahres gekracht. Im Dezember wurden drei Personen bei dem Zusammenstoß zweier Autos schwer verletzt.

Nur einen Monat später knallten auf der A. 60 bei Landscheid zwei Lastwagen gegeneinander. Die Bilanz auch hier: zwei Schwerverletzte.

Der jüngste Unfall auf der Autobahn ereignete sich am 17. Oktober bei Bleialf. Hier prallte ein Autofahrer gegen eine Schutzplanke. Er wurde nur leicht verletzt.

Quelle: Text und Bild 2 www.volksfreund.de

Bild 1: www.blaulicht-trier.de

21.10.2017 - Auto überschlägt sich auf B 51 bei Bitburg - Drei Schwerverletzte

(Bitburg) Ein mit drei Personen besetzter Kompaktwagen Toyota ist am Samstagvormittag gegen 11.45 Uhr beim Befahren der Abfahrt B 51 von Trier in Richtung Bitburg-Südring fahrend von der Straße abgekommen.

Nach Polizeiangaben kam der Wagen aufgrund den besonderen Witterungsbedingungen nicht angepasster Geschwindigkeit zunächst nach rechst von der Fahrbahn ab, prallte gegen ein Verkehrsschild und überschlug sich im Anschluss mehrfach an dem Böschungsgelände. Das total beschädigte Fahrzeug blieb nach dem Überschlag auf dem Dach liegen.

Andere Verkehrsteilnehmer konnten die verletzten Insassen, darunter ein siebenjähriges Kind, noch vor Eintreffen der Rettungskräfte aus dem Fahrzeug befreien. Zwei Notärzte und Rettungssanitäter des DRK Bitburg, Speicher und Echternacherbrück kümmerten sich um die Erstversorgung der Verletzten, die laut Polizei alle ansprechbar waren.

Die drei Verletzten wurden anschließend in ein Krankenhaus in Trier gebracht. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 10 war zur Unfallstelle ausgerückt. Die Feuerwehr Bitburg sorgte sich während der Rettungsarbeiten um die weitläufige Absicherung der Unfallstelle und die Absicherung der Landung und des Startes des Rettungshubschraubers.

Während den Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Auf- und Abfahrt der B 51 komplett gesperrt werden. Eine Umleitung wurde eingerichtet. An dem Unfallfahrzeug entstand Totalschaden.

Quelle: www.volksfreund.de

22.09.2017 - Motorradfahrer bei Zusammenstoß mit PKW in der Bitburger Innenstadt schwer verletzt.

(Bitburg) Auf einer Kreuzung in Bitburg ist am frühen Morgen ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Die Fahrerin eines Lieferwagens hatte den Mann übersehen, die Fahrzeuge kollidierten.

Die Fahrerin eines Lieferwagens hat am frühen Freitagmorgen kurz nach 8 Uhr beim Abbiegen vom Südring in die Mötscher Straße einen aus der Stadtmitte kommenden Motorradfahrer übersehen. Die beiden Fahrzeuge prallten im Kreuzungsbereich mit voller Wucht zusammen.

Der Motorradfahrer stürzte nach Polizeiangaben hierbei so heftig, dass er unter der schweren Maschine eingeklemmt wurde. Aufgrund mehrerer Frakturen musste der schwer verletzte Motorradfahrer an Ort und Stelle zunächst narkotisiert werden, damit die Feuerwehr ihn bergen konnten. Er wurde im Anschluss umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. An dem Lieferwagen und Motorrad entstand Sachschaden in bis dato unbekannter Höhe.

Die Straße musste während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme im Bereich der Unfallstelle für etwa eine Stunde gesperrt werden. Der Verkehr wurde über den Südring umgeleitet.

Im Einsatz waren das DRK Bitburg, ein Notarzt un d die Feuerwehr mit insgesamt 15 Einsatzkräften.

Quelle: www.volksfreund.de

07.10.2017 - 100 Retter proben den Ernstfall

(Bitburg) Rauch über dem Haus der Jugend. Menschen schreien nach Hilfe. Feuerwehrleute rücken an, Rotes Kreuz und THW folgen. Es ist Jahresabschlussübung in Bitburg.

Bitburg Die Sirenen heulen auf. Einsatzwagen nach Einsatzwagen rückt aus. Dichter Rauch quillt aus dem Haus der Jugend in Bitburg. Menschen schreien um Hilfe. Keine Sorge: Niemandem ist etwas passiert. Die Feuerwehr Bitburg übt den Ernstfall.

Das Szenario: Großbrand mit vermissten Menschen. Wehrleiter Manfred Burbach hebt das Megafon und klärt die zahlreichen Zuschauer auf: "Wir wollen sehr nahe an der Realität üben. Die Einsatzkräfte müssen sich wie im Ernstfall erst einen Überblick über die Lage verschaffen." Wenige Minuten nach der Alarmierung treffen die ersten Einsatzkräfte vor Ort ein. Wehrleute springen aus Fahrzeugen. Jetzt gilt es, keine Zeit zu verlieren. Es wird gesprochen, die Lage sondiert. Was ist passiert, wie geht man vor? Die Leitung gibt Kommandos. Es geht los.
Die Drehleiter reicht inzwischen an die offenen Fenster des Hauses. Wehrleute bergen "Verletzte" und sorgen dafür, dass sie von den Rettungskräften vom Roten Kreuz behandelt werden können. DRK-Organisationsleiter Heiner Weides achtet darauf, dass alle richtig registriert und versorgt werden. Der Notarzt entscheidet, wer weiter versorgt werden muss. In der Zwischenzeit haben weitere Helfer ein Zelt aufgebaut und mit Liegen ausgestattet. Beeindruckend, was in so kurzer Zeit möglich ist. Nach rund eineinhalb Stunden ist die Übung zu Ende.

Einsatzleiter Burbach beobachtet die Abläufe: . "Wir wollen uns ja ständig verbessern, aus Fehlern lernen. Es kann nicht immer alles perfekt ablaufen, aber die Jungs machen heute schon einen richtig guten Job." Im Nachgang zur Übung, an der sich knapp 100 Rettungskräfte der Bitburger Feuerwehr, DRK und THW beteiligen, werden die Erfahrungen ausführlich besprochen. Erstes Fazit: Feuerwehr, DRK und THW haben einmal mehr bewiesen, dass sie eine eingespielte Mannschaft sind, die im Ernstfall in der Lage ist, auch bei einem Großbrand mit eingeschlossenen und verletzten Menschen schnell und sicher zu reagieren. Gemeinsam wird am Abend eine Gulaschsuppe gegessen und ein Bier getrunken. Auch, wenn es nur eine Übung war: Für die Einsatzkräfte war es anstrengend. Sie haben alles gegeben - so wie im Ernstfall.

Quelle: www.volksfreund.de

16.09.2017 - Flammen wüten mitten in Neidenbach

(Neidenbach) 100 Feuerwehrleute bekämpfen zwei Stunden Großbrand in dicht bebauter Ortsmitte. Es entsteht großer Sachschaden.

Großeinsatz in Neidenbach: Mehr als 100 Feuerwehrkräfte aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm haben am Samstagnachmittag einen Hausbrand in der Ortsmitte von Neidenbach bekämpft. Verletzt wurde niemand. Die Einsatzkräfte hatten dank ihres raschen und beherzten Einsatzes nach rund zwei Stunden den Brand in der dicht bebauten Ortsmitte unter Kontrolle, ein Übergreifen der Flamen auf zwei weitere Gebäude aber hatten sie nicht verhindern können. Laut Polizei entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro.

Diesen Samstagnachmittag im September werden weder die Bewohner des knapp 900-Seelen-Dorfs Neidenbach noch die mehr als 100 Einsatzkräfte von 16 Wehren unter Leitung von Einsatzleiter Willi Schlöder so schnell vergessen. Gegen 13 Uhr bemerkte ein Passant, dass in dem Anwesen in der Burgstraße offenbar eine Landmaschine in einer an das Gebäude angrenzenden Scheune in Brand geraten war. Der Passant klingelte und informierte die Bewohner, die sich sofort aus dem Haus retteten. Als die ersten Einsatzkräfte kurz nach 13 Uhr eintrafen, hatten sich die Flammen bereits bis zum Dachstuhl durchgefressen. Einsatzleiter Schlöder alarmierte umgehend weitere Wehren nach Neidenbach, darunter Trupps mit Drehleiter und eines Tankfahrzeugs der Feuerwehr Bitburg.

Dennoch war der Brand so schnell nicht unter Kontrolle zu bringen, da das Anwesen verbaut ist und die Trupps von hinten schlecht an das Gebäude herankamen. Zudem bestand die Gefahr, dass sich das Feuer über den Dachstuhl auf weitere Gebäude ausbreitet. Insbesondere eine angrenzende Gaststätte war in Gefahr.

"Wir müssen alles tun, um ein Übergreifen auf die Gaststätte zu verhindern", gab Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Jürgen Larisch die wichtigste Devise des Einsatzes vor. Nach und nach wurden immer mehr Feuerwehren nach Neidenbach alarmiert. Unter anderem rückte die Feuerwehr Prüm mit einer weiteren Drehleiter an, um von der Seite der Gaststätte aus den Dachstuhlbrand zu bekämpfen. Die Wehrleute waren pausenlos an mehreren Stellen gleichzeitig im Einsatz. Zusätzlichen Druck bereiteten dem Kreisfeuerwehrinspekteur dann noch zwei weitere Einsätze, die sich parallel ereigneten und dringend in Neidenbach benötigte Kräfte banden: In Steinborn war es ebenfalls zu einem Brand gekommen, und auf der B 50 ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, der auch dort die Feuerwehr auf den Plan rief.

Nach knapp zwei Stunden anstrengenden Löscharbeiten war dann aber klar, dass ein angrenzendes Wohngebäude und auch die Gaststätte von dem Dachstuhlbrand erfasst worden waren. "Die Temperatur im Bereich des Saales der Gaststätte liegt inzwischen bei etwa 100 Grad Celsius, und es ist ein Knistern wahrzunehmen", sagte der KFI. Umgehend konzentrierten sich die Rettungskräfte auf diesen Abschnitt. Letztlich gelang es ihnen, den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein weiteres Übergreifen zu verhindern. Neben den Wehren waren der Rettungsdienst, die Polizei Bitburg und Beamte der Kriminalinspektion Wittlich im Einsatz, die nach der exakten Brandursache forschten.

Quelle: www.volksfreund.de